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Löffingen Drei Löffinger wagen sich auf abenteuerliche Charity-Rallye von Oberstaufen nach Teheran

Mit drei Teams von Oberstaufen bis Teheran. Abenteuerlust und soziales Engagement.

Sie sind jung, abenteuerlustig, Autofreaks und haben ein Herz für Menschen in Not. Die Rede ist von sechs jungen Männern aus der Region, die sich am 30. April mit drei 20 Jahre alten BMWs auf die Allgäu-Orient-Rallye machen. Die Aktion dieser sechs Abenteurer, die auf ihrer Tour soziale Projekte unterstützen, wird von der Stadt Löffingen unterstützt.

„Wir sind mächtig stolz auf diese drei Teams, die eine außergewöhnliche Reise wagen und neben ihrer Abenteuerlust auch noch Charityprojekte unterstützen“, erklärten Bürgermeister Tobias Link und Stadtmarketingleiter Karlheinz Rontke übereinstimmend. So werden an den drei BMW E 34 50i Touring (es sind drei identische Fahrzeuge) die Löffinger Stadtwerke zu sehen sein. Doch auch schon von Bo Diehr haben die Autofreaks Unterstützung bekommen. „Allerdings benötigen wir noch weitere Hilfe, denn wir wollen nicht nur diese Strecke fahren, sondern auch den Menschen unterwegs helfen“, so erklären die sechs Abenteurer. Der soziale Gedanke steht klar im Vordergrund. So wollen die Sechs nicht nur das Charityprojekt des Veranstalters unterstützen, sondern auch eigene Projekte starten. Mit einem Kinderheim in Rumänien wurde bereits Kontakt aufgenommen. Doch es sollen noch weitere Projekte dazukommen. Die Rallye in den Orient ist nicht nur Abenteuer, sondern dient der Unterstützung Hilfsbedürftiger in den Ländern, die auf der 7000 Kilometer langen Strecke durchfahren werden. Auch die Autos werden am Ende dieser dreiwöchigen Tour für einen guten Zweck verkauft oder versteigert.

Die drei Teams aus Löffingen gehören zu den 111 wagemutigen Abenteurern, die sich auf den Weg nach Teheran machen. Neben den zahlreichen deutschen Teams kommen die Fahrer aus der Schweiz, Österreich, Irland und Schottland. Egal woher sie kommen, die Richtlinien sind streng. So müssen die Fahrzeuge mindestens 20 Jahre alt sein und dürfen nicht mehr als 1111,11 Euro kosten. Das bedeutet, dass die Teams zuerst die Autos auf Vordermann bringen müssen. Doch dies dürfte kein Problem sein, denn gleich drei sind KFZ-Mechatroniker.

Die Autos sind keine Rennautos, sondern es muss nach den Regeln des jeweiligen Landes gefahren werden. Übernachtet werden darf auch im Auto, ansonsten im Freien, im Zelt oder in einer Unterkunft die nicht mehr als 11,11 Euro pro Nacht kostet.

So werden die Autos so umgebaut, dass man darin schlafen kann, und Zelte nehmen die Löffinger auch mit dabei. Die Streckenauswahl obliegt dem Team, allerdings ist kein Navigationssystem erlaubt. Die Kosten für Rückflug, Benzin, Verpflegung oder Visa müssen die Teilnehmer selbst bezahlen. „Wir haben alle Urlaub genommen oder Vorgearbeitet und ordentlich gespart“, berichten die Abenteurer, die sich freuen, wenn das Vorhaben Ende April beginnt.

Zwei der BMWs haben sie schon umgebaut, der dritte ist noch in Arbeit. Jedes Auto hat sechs Zylinder, ist ein Benziner und hat über 200 000 Kilometer auf seinem Fahrwerk. Eigentlich sind es Schrottautos, die wieder fahrtüchtig gemacht werden.

Kontaktadresse: 015233639759


Drei Löffinger wagen sich auf abenteuerliche Charity-Ralley

Aus Löffingen kommen der 23-jährige Chirurgiemechaniker Patrick Mandrela, der bei WST beschäftigt ist und zusammen mit dem 22-jährigen Löffinger Dokumentationsassistenten Marvin Rogg, der bei Sonnenschutz als Mechaniker arbeitet, der Auto drei fährt. Im zweiten Auto sitzt das Duo Frank Willmann, 21 Jahre, Elektroniker und sein gleichaltriger Partner aus Bonndorf Tobias Dietsche (KFZ-Mechatroniker) Im ersten Auto sitzen der 21-jährige Teamchef Mariano Gutierrez und sein gleichaltriger Marcel Mayer. Beide sind KFZ-Mechatroniker und kommen aus Hüfingen-Behla. (pb)

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