Hochschwarzwald – Gerade vom Herbst bis zum Frühjahr gibt es Cego-Turniere überall. Es wird jeden Sonntag Cego gespielt, wie etwa in Löffingen. Es gibt aber auch seit einigen Jahren die Cego-Schwarzwaldmeisterschaften. Vor sieben Jahren war es Rolf Erbert aus Pfaffenweiler, der aus den vielen kleinen Preis-Cego-Turnieren das große Schwarzwaldturnier eingeführt hat. Im März beginnt die Vorrunde, im Dezember die Rückrunde und so wird an vierzehn verschiedenen Terminen Cego gespielt, um am Ende den Schwarzwaldmeister zu ermitteln. Das jüngste Turnier war in Rötenbach, vom TUS Rötenbach ausgetragen, es folgt noch die Kolpingsfamilie in Neustadt, bevor bei den Cegofreunden in Lenzkirch am 25. Januar endlich der Schwarzwaldmeister 2008/2009 feststeht. Bisher hat Heinrich Hilzinger aus dem Glottertal die Nase vorn, konnte allerdings weder in Mundelfingen noch jüngst in Rötenbach seine starke Seite zeigen. So sind ihm die Verfolger dicht auf den Fersen, so etwa Josef Münch aus Dittishausen, der allerdings bei den letzten beiden Turnieren nicht mit dabei war.
Dass Cego kein Männerspiel mehr ist, beweist Helga Löffler aus Neustadt, auch sie hat bisher fünf Turniere ausgelassen und rangiert trotzdem auf Rang zwei. Sie wird natürlich in Neustadt und in Lenzkirch nochmals angreifen. Wie schnell man als souveräner Cegospieler weg sein kann, wie schnell man aber auch wieder ganz vorne mit dabei ist, zeigte das Turnier in Rötenbach. Mit 140 Teilnehmern zählte es zu den ganz großen, welches souverän von Klaus Disch, Jörg Disch und Michael Wetterer geleitet wurde. Für die zwölf Jugendspieler gab es eine extra Wertung. Der Sieger in Rötenbach, Emil Hofmeier aus St. Märgen, hat sich durch seine 960 Punkte, bei nur drei Turnieren, auf Rang 21 auf der Schwarzwaldmeisterschaftsliste vorgearbeitet. Auf das zweite Siegertreppchen kam Hermann Föhrenbach aus Rötenbach und Rang drei ging an Andreas Kurfürst aus Unadingen. Der vierte Platz von Wolfgang Hepting aus Dittishausen brachte ihn bei den Schwarzwaldmeisterschaften auf Rang elf. Bisher stehen auf der Rangliste der siebten Schwarzwaldmeisterschaft nicht weniger als vier Löffinger ganz oben, neben Josef Münch (vier), Heinrich Kopp (sechs), Otmar Egle (acht) und Wolfgang Hepting auf Rang elf. Bis jetzt kämpfen 20 Spieler aus Löffingen und den Ortsteilen, dazu noch eine ordentliche Zahl aus Rötenbach um Spitzenplätze bei den Schwarzwaldmeisterschaften.
Zuhause konnten sie zeigen, wie gut sie das badische Kartenspiel beherrschen, wobei sich die Hochschwarzwälder in manchem spannenden Spiel gegen ihre Cegofreunde vom Bodensee bis zum Schwarzwald-Baar-Kreis durchsetzen mussten. Auf Rang fünf konnte sich Friedel Beha aus Neustadt festsetzen, gefolgt von Karl-Heinz Fischer aus Ewattingen, Bruno Ruhhammer aus Brigachtal, Heinrich Kaltenbach aus Simonswald, 9. Adolf Knöpfle (Rötenbach), 10. Jürgen Thoma (Herzogenweiler), 11. Siegfried Föhrenbach (Rötenbach), 12. Klaus Hirt (Wolterdingen), 13. Wolfgang Boeddeker (Lenzkirch), 14. Johann Gantert (Titisee), 15. Fred Knöpfle (Rötenbach), 16. Karl Reichmann (Hölzlebruck), 17.Fritz Herr (Simonswald), 18. Andre Mayer (Herzogenweiler), 19. Heinrich Kopp (Löffingen) und 20. Wilfried Bürer aus Dittishausen.
