Löffingen - Der "Macaca sylvanus" wie der Berberaffe auch genannt wird, zählt zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. In den letzten zwanzig Jahren hat sich ihre Zahl auf rund 10000 Tiere reduziert und ist vom Aussterben bedroht. "Bevor wir das Gehege vergrößerten, gab es vielleicht mal ein Baby", freut sich Tierpfleger Peter Bauer über den Nachwuchs, der sein ganzer Stolz ist. "Die sind jetzt richtig glücklich, das sieht man doch, oder?", fragt er die Zuschauer im Park, die von den menschlich aussehenden Affenbabys mehr als fasziniert sind. "Oh, das Kleine sieht ja fast aus wie ein Menschenbaby und die niedlichen Öhrchen, schau doch", freut sich die fünfjährige Lisa aus Kaiserslautern, die aus nächster Nähe aufmerksam mit ihren Eltern das Füttern der Affen verfolgt.
Seit kurzem dürfen die Schwarzwaldparkbesucher mit in das Gehege, wenn Affenvater Peter seine Lieblinge um 17 Uhr mit ihrer Lieblingsspeise, Bananen und Karotten, verwöhnt. Gespannt warten die Tiere am Waldrand schon eine Viertelstunde vorher auf ihn und die Köstlichkeiten, die er ihnen in Eimern mitbringt. Zuerst kommen die frechen Teenys aus dem Wald. Doch lange dauert das Glück nicht. Die Herdenführer, beziehungsweise die Herdenführerinnen, sind im Anmarsch und zeigen mit unmissverständlichem Kreischen, wer bei den Berberaffen etwas zu sagen hat. Zuerst sind sie an der Reihe. Und die Damen sind wählerisch. Sie wissen genau, was gut schmeckt und holen nur das Beste aus dem Eimer. "Anfangs haben sich die Affen nicht getraut herzukommen, wenn Zuschauer dabei waren, doch dass hat sich nach einigen Tagen schnell geändert", informiert der Tierpfleger.
