Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein mit einem Mann (46) und zwei kleinen Kinder besetzter Wagen auf der B31 in Fahrrichtung Donaueschingen unterwegs. Dabei kam der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr. Dort kam es zur Kollision mit einem Mercedes. Durch den Zusammenstoß wurde die im Landkreis Tuttlingen zugelassene Mercedes A-Klasse regelrecht in die Luft katapultiert.
Ein hinter dem Mercedes fahrender Audi mit Stuttgarter Kennzeichen konnte nicht mehr bremsen oder ausweichen, und so landete der Mercedes mit dem Dach auf dem nachfolgenden Audi. In die Unfallstelle fuhren noch zwei weitere Autos.
Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr rechneten anhand des Unfallbildes mit mehreren Schwerverletzten. Dementsprechend groß war auch das Aufkommen der Retter an der Unfallstelle. Die 39-jähriger Beifahrerin des Unfallverursachers wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.
„Das Fahrzeug, das auf die linke Seite geriet, hat sich nach dem Unfall aufgestellt und ist zunächst in die Leitplanken abgewiesen worden und hat sich in Folge auf die Nase gestellt“, konkretisierte Walter Veeser von der Verkehrspolizei Freiburg im Gespräch mit SÜDKURIER-Online an der Unfallstelle.
„Wir ermitteln noch zur Unfallursache. Es ist noch nicht ganz klar, warum das Fahrzeug auf die linke Seite kam. Es besteht der Verdacht, dass möglicherweise Übermüdung mit im Spiel war bei dem Unfallverursacher“, so Veerser weiter.
Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde auch die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Löffingen angefordert, die unter dem Kommando von Ernst Fechti an der Unfallstelle war.
Am Unfallort bot sich ein Bild der Verwüstung, überall lagen Splitter herum. Da die Bundesstraße 31 mehrere Stunden voll gesperrt werden musste, kam es zu schweren Verkehrsbehinderungen.