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Unadingen AC/DC-Coverband „Barok“ rockt für Tannheim-Klinik

Ein voller Erfolg war das Benefiz-Konzert der AC/DC-Tribute-Band „Barok“ am Samstagabend in der Bürgerhalle. Hunderte AC/DC-Begeisterte rockten bis nach Mitternacht.

Ein schöner Abend geht zu Ende: Die Bands „Barok“ und „T-Ropes“ zusammen mit Jacky-Connetion-Chef Steffen Hofheinz (rechts) mit Jugendlichen aus der „Jungen Reha“ der Nachsorgeklinik Tannheim.
Ein schöner Abend geht zu Ende: Die Bands „Barok“ und „T-Ropes“ zusammen mit Jacky-Connetion-Chef Steffen Hofheinz (rechts) mit Jugendlichen aus der „Jungen Reha“ der Nachsorgeklinik Tannheim. |

Der Erlös geht als Spende an die Nachsorgeklinik Tannheim.

Der Unadinger Fun-Verein „Jacky-Connection“, der schon immer Teile seiner Einnahmen für gute Zwecke gespendet hatte, stellte diese Benefiz-Veranstaltung auf die Beine. „Es ist die große Party geworden, die wir uns erhofft haben“, freut sich der Vorsitzende, Steffen Hofheinz.

Als Anheizer überzeugte die Lokalband „T-Ropes“. Mit dem ersten Song, einer knallharten Version von Jethro Tull's „Locomotive Breath“ hatten die fünf Musiker das Publikum auf ihrer Seite. Es folgte ein ausgesuchtes Programm von Coverversionen verschiedener Songs aus den sechziger Jahren bis heute, denen die Band um Gitarrist Volker Köhne ihren eigenen Stempel aufdrückte. Dazu gehörten unter anderem „Wild Thing“ von den Troggs, „Paranoid“ von Black Sabbath oder „Tatood Lady“ von Rory Gallagher. Dabei wechselten sich Christian Echsle und Nathalie Fuss am Gesang ab.

Als „Barok“ dann auf die Bühne kamen, wurden sie gefeiert, als stünde AC/DC selbst auf der Bühne. Das Publikum tanzte, rockte und sang viele Songs mit. Das Programm erstreckte sich von AC/DC-Songs aus der Anfangszeit wie „Let There Be Rock“ oder „Dirty Deeds Done Dirt Cheep“ bis zu „Rock'n'Roll Train“ aus der letzten AC/DC-CD „Black Ice“.

Und es stimmte alles: Gitarrist Eugen Torscher beherrscht nicht nur perfekt die Riffs und Soli seines großen Vorbilds Angus Young, sondern auch dessen watschelnden Gang. Er trat in dessen Schuluniform-Outfit auf und zeigte dem Publikum wie Angus seine bloßen Gesäßbacken.

Die vermeintlich einzigartige Stimme von AC/DC-Sänger Brian Johnson gibt es doch zweimal. Grant Forster, der ebenfalls im Outfit seines Idols auftrat, bewies es. Für einen soliden Sound-Teppich sorgten Rhythmus-Gitarrist Dominik Frank, der pumpende Bass von Ersin Kapsiz und Schlagzeuger Patrick Caramagno. Kurz nach zwölf setzte eine Zugabe mit„TNT“ und „For Those About To Rock“ den Schlusspunkt einer perfekten musikalischen und optischen Inszenierung. Besonders konnten sich Nico Frank, Andreas Dasbaek und Dennis Wüsten freuen. Sie befinden sich derzeit in Behandlung in der Nachsorgeklinik Tannheim. Michael Maline, Leiter der „Jungen Reha“ in Tannheim und seine Kollegin Nina King hatten sie zu dem Konzert gefahren. Hinterher konnten sie die Musiker treffen und sich Autogramme abholen.

Sie freuen sich über einen gelungenen Abend und ein Plakat mit Autogrammen: Steffen Hofheinz von der Jacky-Connection, Michael Malina von der „Jungen Reha“ in Tannheim und seine Kollegin Nina King (rechts) mit drei Jugendlichen.
Sie freuen sich über einen gelungenen Abend und ein Plakat mit Autogrammen: Steffen Hofheinz von der Jacky-Connection, Michael Malina von der „Jungen Reha“ in Tannheim und seine Kollegin Nina King (rechts) mit drei Jugendlichen. | Bild: Rademacher

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