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Königsfeld Lob für aktive Rotwald-Deifel

Auch ein kleiner Verein wie die „Rotwald-Deifel“ mit lediglich 64 Mitgliedern, davon die Hälfte noch passiv, kann viel bewegen. Höchstes Lob erhielt der Königsfelder Narrenverein von Bürgermeister Fritz Link in der Hauptversammlung.

Julia Ströhle und Christoph Schwager werden nach dem Ablegen eines Schwurs von einem Rotwald-Deifel typisch rot-schwarz bemalt und als neue Mitglieder aktiv in die Zunft aufgenommen.
Julia Ströhle und Christoph Schwager werden nach dem Ablegen eines Schwurs von einem Rotwald-Deifel typisch rot-schwarz bemalt und als neue Mitglieder aktiv in die Zunft aufgenommen. Bild: L. Herzog

Die Rotwald-Deifel seien ein nützlicher Aktivposten in der Gemeinde, den er in dieser Form auch von anderen Vereinen erwarte. Aber nur wenige brächten sich ein. Denn die Vereine könnten nicht nur fordern, sie müssten auch etwas geben. Im Hinblick auf die Eröffnungsfeier des Hauses für Komplementärmedizin am 3. Oktober hoffe er bei der Bewirtung auf die Beteiligung der Rotwald-Deifel, so Link, der von der Vorsitzenden Martina Müllhäuser spontan die Zusage erhielt.

Auch die Vorsitzende konnte über ihre emsige Truppe nur Gutes berichten. Jeder habe seine Arbeit verlässlich erledigt und der Zunftball mit abwechslungsreichem Programm sei sehr gut besucht gewesen, resümierte sie zufrieden. Ihr Stellvertreter Hans Behr fügte hinzu, für den Zunftball habe es Lob von allen Seiten gegeben. Im kommenden Jahr stehe nun wieder ein Umzug auf dem Programm, der noch mehr Arbeit von den Mitgliedern abverlange. Hierfür habe die Zunft über 100 Vereine angeschrieben, wovon sieben bereits geantwortet hätten, so Behr.

Das gute Gesamtbild rundete der positive Kassenbericht von Susanne Geiger ab. Im detaillierten Jahresbericht von Schriftführerin Sabrina Behr durften sich die Versammelten noch einmal an die vielen närrischen Höhepunkte erinnern. Durch sein spontanes „Ja“ war die Bestätigung des zweiten Vorsitzenden Hans Behr für weitere zwei Jahre reine Formsache. Als neuer Kassenprüfer wurde Karl Martin gewählt. Nach einem „Jahr auf Probe“ wurden die Anwärter Julia Ströhle und Christoph Schwager nach einer feierlichen Zeremonie in den Kreis der Rotwald-Deifel aufgenommen.

Für die Fasnet 2013 stehen Besuche bei den Umzügen in Fischbach, Dauchingen und Schwenningen schon fest. Eine Verpflichtung haben die Rotwald-Deifel auch gegenüber den Schlossberg-Hexen Kappel, die beim Sommerfest am 30. Juni ihr 20-jähriges Bestehen feiern. „Da müssen wir hin, die waren bei unseren Umzügen immer dabei“, forderte Martina Müllhäuser zur regen Beteiligung auf. Die Idee, einen Jazz-Tanz für auswärtige Besuche einzustudieren, will die Vorsitzende weiter verfolgen.

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