Durch die dichtbewachsene Wiese sieht man sie kaum – die alten Quellen im Glasbachtal. Sie liegen oft versteckt im Wald, tragen viele Erinnerungen und Geheimnisse von früher mit sich.
Acht Kinder haben sich die Aufgabe gemacht, im Kinderferienprogramm mit ihren Betreuerinnen Marlies Rapp und Christel Zimmermann die oftmals zugewachsenen Quellen wiederzuentdecken. Rapp und Zimmermann sind Mitglied im Geschichtsverein Buchenberg und haben sich bereit erklärt, den Kindern die Wasserstellen zu zeigen.
„Ich finde es schade, dass so viele Quellen versumpfen, weil niemand sie pflegt“, erklärt Marlies Rapp. Es macht den beiden Betreuerinnen sehr viel Spaß den Kindern die Natur näher zu bringen und ihre Erfahrungen mit ihnen zu teilen. Es gibt 20 Quellen im Glasbachtal. Marlies Rapp und ihr Mann besitzen auch eine eigene Quelle, diese wird für das Vieh genutzt. Eine weitere versucht sie wenigstens vom Gewächs zu befreien.
Marlies Rapp – sie ist gebürtige Buchenbergerin und selbst auf einem Hof aufgewachsen – weiß sehr viel über frühere Zeiten und über die damaligen Quellen zu berichten, die oft nahe bei Mühlen liegen. Die Kinder legen sich fasziniert an den Rand und schauen in das finstere Loch der acht Meter tiefen Quelle.
