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Seniorenbeirat informiert sich über Internetprojekt für ältere Königsfelder

Königsfeld (kst) Über das Projekt „Internet goes Ländle“ und dessen Fortschritt hat sich der Seniorenbeirat Königsfeld informiert. Dabei geht es um die Initiative des Landes, nach der computererfahrene Senioren zu „Internet-Helfer-Trainern“ qualifiziert werden. Sie sollen älteren Computer-Neulingen Basiswissen beim Umgang mit Software, Mail-Programmen und Internet vermitteln und ihnen helfen, oft vorhandene Hemmschwellen vor den neuen Medien abzubauen.

„Die Initiative hat sich erfreulich entwickelt“, sagte Bürgermeister Fritz Link. So hätten sich schon über 50 Senioren für dieses Projekt gemeldet und man habe diese in drei Gruppen eingeteilt. Es gäbe inzwischen zwei Anfängergruppen und eine Gruppe mit Vorkenntnissen, die ihre Fähigkeiten aber noch vertiefen wollte. Die Kurse finden im EDV-Raum der Grund- und Hauptschule statt, wobei die Gemeinde die Nutzung der Computer kostenfrei zur Verfügung stellt.

„Das Programm wird durch die Kursteilnehmer festgelegt, auf die Wünsche wird eingegangen“, sagte Link. Mit Hanns-Dietrich Bettermann, Jutta Gnädig, Klaus Schirm und Josef Rottler seien vier qualifizierte Trainer gefunden worden. Klaus Schirm, verantwortlicher Computer-Trainer, zeigte sich über den Anlauf der Kurse zufrieden: „Alle Teilnehmer zeigen sehr viel Interesse.“ Es würden auch immer viele Fragen gestellt. Die häufigsten Fragen seien, wie man in das Internet kommt und was man damit machen könne.

Die Trainer hätten sich zum Ziel gesetzt, problembezogen und interaktiv mit den Teilnehmern zu arbeiten. Weiterhin stellte er fest, dass viele der Teilnehmer noch Lücken im Basiswissen hätten. Auf das Internet bezogen, würden die Trainer daher auch eine gewisse Vorsicht vermitteln wollen.

Josef Rottler will in Königsfeld ein Internet-Café oder zumindest einen Internet-Treffpunkt einrichten. Fritz Link griff die Idee auf. Ein freistehender Raum im neuen Zentrum für Komplementärmedizin könne als Seniorenbüro genutzt werden: „Hier könnte man sich auch vorstellen, einen öffentlichen Zugang zum Internet bereitzustellen“, sagte Link.

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