Königsfeld Gemeinden in neuem Licht
Bild: Bild: Henriette Wielandt
Ihr Projekt, das unter dem Titel „LED-Netzwerk Schwarzwald“ steht, gewann im Rahmen des LED-Wettbewerbs „Kommunen in neuem Licht“, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschrieben worden war, und gehört damit zu den zehn Gewinnern, die auf der Messe „Light + Building“ in Frankfurt ausgezeichnet wurden. Der mit 20 Millionen Euro dotierte Wettbewerb ist eine zentrale Maßnahme der vom Bundesministerium im letzten Jahr gestarteten LED-Leitmarktinitiative. Königsfeld hat den Antrag als LED-Netzwerk gemeinsam mit Villingen-Schwenningen, St. Georgen und Mönchweiler gestellt. Dieser sieht den Einsatz von LED-Technologie in verschiedenen Beleuchtungsszenarien vor, wobei der Kurort Königsfeld seine Beleuchtung komplett auf LED-Technik umstellen wird. Bürgermeister Fritz Link und seine Kollegen rechnen dabei mit einer Energieeinsparung von bis zu 70 Prozent. Über ganze zwei Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Wettbewerb dürfen sich die Kommunen und ihre Partner freuen. In den kommenden 18 Monaten müssen die einzelnen Schritte des Projektes jetzt umgesetzt werden. Dabei werden in den beteiligten Gemeinden insgesamt rund 1000 Lichtpunkte umgesetzt. Für Mönchweilers Bürgermeister Friedrich Scheerer ist die Auszeichnung des Ministeriums „ein Glücksfall“. Somit sei ein schnelles Anpacken von Projekten möglich, die ohne die Finanzierung durch die Fördermittel länger gedauert hätten. „Wir leben die interkommunale Zusammenarbeit, während woanders noch darüber gesprochen wird,“ so Scheerer.
Mit ihren austauschbaren LED-Modulen stelle die Firma Hess nicht nur eine sehr effiziente Technologie bereit, sondern gebe den Kommunen auch die erforderliche Investitions- und Planungssicherheit, hob Fritz Link gegenüber der Presse hervor. Mit der Firma Hess hat sich der Gemeindeverbund einen regionalen Partner ins Boot geholt. Eine gute Entscheidung, Hess ist nämlich Partner von insgesamt vier Gewinnern des Wettbewerbs, neben dem Schwarzwald-Netzwerk können sich mit Hess auch Freiburg, Görlitz und Löbbau sowie die Stadt Norden-Norddeich über Fördermittel vom Ministerium freuen. „LED ist das Licht der Zukunft“, erklärte Jürgen Hess. Dennoch gingen einige Gemeinden noch zögerlich mit dieser Technologie um. Bundesweit hatten sich insgesamt 141 Städte und Gemeinden beworben, um innovative und kreative Ideen für die Straßen- und Innenbeleuchtung von Gebäuden zu präsentieren.
