Farbige Narrenpracht unter blauem Himmel war gestern beim Immendinger Fastnachtsumzug zu bewundern. Vor einer großen Zuschauerkulisse mit mehreren hundert Gästen zogen 15 Gruppen über die innerorts neu hergerichtete Ortsdurchfahrt und umrundeten erstmals den Kreisverkehr.
Moderiert wurde der Umzug in gewohnter Manier, nämlich durch Altbürgermeister Helmut Mahler. Sein Nachfolger Bürgermeister Markus Hugger und seine ganze Familie beteiligten sich als Hansele und Gretele aktiv am närrischen Lindwurm.
Angeführt wurde der Umzug vom Narrenpolizist, vom neuen Zunftmeister Peter Grieninger, dem Bumbismännle und Mettenbergwieble, der Narrenkapelle, dem Zunftrat und einer langen Reihe Hansele und Gretele. Diese nahmen gleich die Gelegenheit wahr, einen „Kreistanz“ am Kreisel zu zeigen. Nach den Donaugeistern folgte eine Schlumpf-Gruppe. Der Wahlspruch der blauen Gesellen hieß: „Franzosen ade, Schlümpfe juhe!“
Als zweiter großer Narrenverein beteiligten sich die Zimmerer Teufel am Umzug im Kernort. Natürlich hatten sie auch die eigene Musikkapelle mitgebracht. Viel Spaß verbreitete die Gruppe „Immendinger Party Pils“, die statt Konfetti Bierdeckel in die Menge warf. Der Narrenverein Hewenschreck wirkte nach dem Ball am Freitag nun an der Straßenfastnacht mit.
Quasi zum Abschied waren danach die französischen Soldatenfamilien beim Umzug vertreten, die in der Traditionsuniform der Esterhazy-Husaren mitwirkten und von Kommandeur Benoit Paris sowie seinem Vize Vincent Dollard angeführt wurden.
Der „Sterk-Clan“ beteiligte sich dieses Jahr als lustige und farbenprächtige Clowns am närrischen Großereignis. Die gefährlich aussehenden Bankräuber, das Mauenheimer Storchennest und „Il Basaltos“ machten den Abschluss.
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