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Immendingen Mit Glück die Brück' zurück

Zimmerer Holzbrücke ist schon im Februar fertig. Viele Narrenvereine und Indianer beim Umzug.

Nun hat es doch nicht mehr bis April gedauert: Die abgebrannte Zimmerer Holzbrücke ist noch pünktlich zum Immendinger Fasnetumzug wieder aufgebaut geworden. Das perfekt nachempfundene, fahrbare Modell des so sehr vermissten Wahrzeichens, gezogen von einem durch Zimmermeister Harald Jochum gelenkten Traktor, war ein Blickfang des Umzugs, den einige hundert Zuschauer am Straßenrand verfolgten. Im 111. Jahr des Bestehens der Narrenzunft „Strumpfkugler“ beteiligten sich auch mehr Gastzünfte am Umzug als üblich. Und gleich zwei Indianerstämme bereicherten als Fußgruppen den närrischen Lindwurm.

Kischtämännle und Indianer: Traditionell eröffneten die Symbolfiguren, Zunftmeister Peter Grieninger und der Narrenrat der Strumpfkuglerzunft den „Jubiläumsumzug“, gefolgt von der Narrenkapelle mit Dirigent Antal Fenyvesi, von einer langen Reihe Hansele und Gretele sowie den Donaugeistern. Eine bunte Truppe mit tollen Indianerkostümen, Marterpfahl und niedlichen Pferchen waren die „Donauapatschen“ aus Zimmern. Sie versprachen den Zuschauern „Wir kommen in Frieden“. Zu den größten Gruppen im Umzug zählten die Honberger Narren aus der Nachbarstadt Tuttlingen, die auch ihre Kischtämännle mitbrachten.

Teufel und Schöntalhasen: Farbenprächtig gekleidet marschierte und musizierte der Musikverein Zimmern im Umzug mit. Schrecken verbreiteten die gehörnten Zimmerer Teufel, die manchen Rußstreifen in den Zuschauergesichtern hinterließen. „Mit uns hond d'Hintschinger Glück, mir bringe d'Zimmerer Brück' zurück“ hieß es auf der nachgebauten Holzbrücke, die beim Umzug tatsächlich auch den Übergang vom Zimmerer zum Hintschinger Narrenverein bildete. Der Hintschinger Narrenrat wurde angeführt von Zunftmeisterin Marlies Aschmann. Fanfarenzug, Schöntalhasen und Grottenlochgeister folgten.

Schwarze Pudel aus Langenau: Die weiteste Anreise zum Umzug hatte die Gastzunft „D' Schwarze Pudel“ aus Langenau im Donau-Alb-Kreis. Mit „Il Basaltos“ und dem feuerspeienden Luciano Ferraro sowie dem Narrenverein Hewenschreck wirkten zwei weitere einheimische Gruppen beim Umzug mit. Mit dabei war noch eine weitere Indianergruppe mit Planwagen, großen Gewehren und Friedenspfeife. Niemand hätte diese Rothäute besser darstellen können als die Mitglieder des IHC „Red Lions“. Schließlich durfte eine Gruppe mit Märchenprinzen und Prinzessinnen nicht fehlen, die den Umzug abrundete.


Morgen Kärrelerennen

Mit einem weiteren Höhepunkt der Immendinger Straßenfasnacht, dem so genannten Altweiber- und Kärrelerennen, neigt sich die närrische Zeit in der Donaugemeinde am Fasnetdienstag, 9. Februar, dem Ende entgegen. Der fröhlich-bunte Narrenlauf beginnt um 14.30 Uhr. Die Kärrele rasen wie gewohnt über die Hindenburgstraße. Am Ende versammelt sich das närrische Volk beim Narrenbrunnen und Narrenbaum vor dem Immendinger Rathaus. (feu)

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