Immendingen -
Jodeln lernen, vor der Almhütte Holz hacken, „Schwammerln“ suchen und natürlich die herrliche Bergwelt genießen – all das wäre eine Freude für „Mariandl“ Marietta Zeller, wenn sie den Sieg beim Wettbewerb „Komm auf die Alm“ erreichen würde. Zu den sechs Finalisten des „Alm-Castings“, das von der auch dem SÜDKURIER beigelegten Fernsehzeitrschrift „rtv“ ausgeschrieben wurde, zählt die 55-Jährige aus Immendingen schon.
Von der Auszeit in den Bergen, die sie beim Wettbewerb "Komm auf die Alm" gewinnen kann, träumt die Immendingerin Marietta Zeller derzeit noch im heimischen Garten. Mit ihrer Telefonwertung können die SÜDKURIER-Leser der Finalistin den Sieg ermöglichen. Bild:Freudig
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Soll sie den urigen, 14-tägigen Almaufenthalt nun wirklich gewinnen, braucht sie tatkräftige Unterstützung bei der ab Freitag, 13. Juli, laufenden Telefonwertung.
Mit einem Foto ihres „schönsten Lächelns“, bei dem sie mit Tiroler Hut und Zöpfchen neben dem Bild einer Kuh posierte, hat sich Marietta Zeller bei dem Gewinnspiel beworben. Eine mit Hilfe ihrer Schwester Birgitte fantasievoll gereimte, schriftliche Bewerbung wurde beigefügt. Danach musste die Mutter der vier erwachsenen, durchweg musikbegeisterten „Kinder“ Florian, Sebastian, Sabrina und Elena den Ausgang des von Mitte bis Ende Juni laufenden Internet-Votings abwarten.
„Ganz viele Freunde haben für mich gestimmt und so bin ich bei der Internet-Abstimmung auf Platz zwei gekommen“, berichtet die Alpen-Liebhaberin. Im Finale des Wettbewerbs hat sie nun fünf Konkurrenten, drei davon von einer Jury hinzu bestimmt. Die endgültige Auswahl aus diesen sechs im Internet und der aktuellen rtv-Ausgabe vorgestellten Top-Finalisten wird in dem am Freitag, 13. Juli, beginnenden Telefonvoting getroffen. Am 30. Juli steht dann der Gewinner fest.
Der Sieger darf vom 25. August bis 8. September nach einer Bahnanreise zwei Wochen lang auf einer idyllischen Alm im Chiemgau leben, dort Vieh versorgen, Brennholz hacken, Wandern und Ausruhen. „Am meisten freue ich mich darauf, das Jodeln zu lernen“, lächelt die Alm-Bewerberin, die sich für das Casting den „Künstlernamen“ Mariandl zugelegt hat. Ohnehin war Marietta Zeller schon immer eine Freundin von Bergwelt und Natur, hat viele Urlaube im Allgäu oder in Südtirol verbracht. Im Haus der Familie gibt es gleich mehrere Ecken im urigen Hüttenstil und im Garten eine eigene kleine Almhütte.
Für die Ausstattung der Themenwelten sorgt Marietta Zeller selbst. Sie malt und werkelt mit Begeisterung, singt in verschiedenen Gruppen, sammelt Schweizer Stoffpuppen. Viel Aufwand braucht die Pflege von Haus und Garten, die es zudem mit der Teilzeitarbeit im Seidenatelier in Radolfzell zu vereinbaren gilt. Da wäre natürlich der Alm-Urlaub für „Mariandl“ die richtige Gelegenheit, um einmal auszuspannen…