Immendingen -
„Mariandl“ Marietta Zeller hat es tatsächlich geschafft: Sie erhielt unter den sechs Finalisten des Wettbewerbs „Komm auf die Alm“ mit Abstand die meisten Telefonstimmen und darf nun zum zweiwöchigen Erlebnis-Urlaub in die Chiemgauer Berge reisen. Unterstützung hat die Immendingerin auch von vielen SÜDKURIER-Lesern bekommen, die der vierfachen Mutter nach dem Finaleinzug beim „Alm“-Casting der Fernsehzeitschrift „rtv“ die Daumen gedrückt und beim Telefonvoting für sie abgestimmt haben.
Schon jetzt hat „Mariandl“ Marietta Zeller auf der Bank vor der Holzhütte im eigenen Garten ein Stück Alm. Selbst Edelweiß und Dirndl fehlen nicht. Ende Monat darf die Immendinger Siegerin des Wettbewerbs „Komm auf die Alm“ echt bayerische Hüttenatmosphäre erleben.
Bild: Freudig
Am Samstag, 25. August, tritt die 55-Jährige jetzt ihre Reise in Richtung Ruhpolding in Oberbayern an.
„Ich freue mich riesig“, jubelte Marietta Zeller, als das Ergebnis feststand. Kaum hatte sie durch Michael Lücke, den Geschäftsführer des ebenfalls am Wettbewerb beteiligten Chiemgau Tourismus-Vereins, von ihrem Sieg erfahren, informierte sie gleich telefonisch den SÜDKURIER. Die treue Leserin konnte ihr Glück kaum fassen: „Jetzt kann ich endlich das Jodeln lernen“, meinte sie. Und das ist – wie berichtet – nur eine von vielen Alm-Aktivitäten, die sie nun erleben wird. Vom 25. August bis 8. September darf „Mariandl“ nach einer Bahnanreise zwei Wochen lang auf der idyllischen „Haar-Alm“, 1300 Meter oberhalb Ruhpolding leben, dort Vieh versorgen, Brennholz hacken, wandern, Pilze suchen, ausruhen und ihrem Herzenswunsch entsprechend den „Lehrgang“ im Jodeln mitmachen.
„Ich denke mir, dass ich dort wohl jeden Tag ein Programm habe“, erwartet die Naturfreundin von der zweiwöchigen „Auszeit“ in wildromantischer Umgebung in den Alpen. Dass sie ein „Bergmensch“ sein sollte, zählte zu den Anforderungen des originellen Castings. Frühes Aufstehen, den Kontakt mit Tieren und körperliche Betätigung sollte die Almsiegerin ebenso mögen wie ihr Fitness, Flexibilität und Wetterfestigkeit empfohlen wurden. All diese Eigenschaften bringt die Finalistin sicherlich mit, die sich passend zum Aufenthalt auf der Alm inzwischen auch eigens zwei Dirndl zugelegt hat.
„Allen, die mich durch Anrufe unterstützt haben, möchte ich herzlich danken“, betonte Marietta Zeller. Selbst Leute, die sie gar nicht kennt, hätten sie nach den Informationen über ihre erfolgreiche Bewerbung auf der Straße angesprochen und sich mit ihr gefreut. Durch das Casting der „rtv“, das Telefonvoting mit den sechs Finalisten und die SÜDKURIER-Berichte ist „Mariandl“ nun auch über Immendingen und die Region hinaus bekannt geworden. Im Chiemgau ist schon ein offizieller Pressetermin für die „Alm-Königin“ anberaumt. Wenn sie dann ihre Reise tut, kann sie sicher was erzählen.