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Immendingen Immendinger Fasnet wird ein Erlebnis

30. Zunftball und 111. Umzug am Fasnetssonntag. Tradition und Neues bei Veranstaltungen der Zunft.

Die Tradition pflegen, den Freunden der Narretei aber auch zeitgemäße närrische Unterhaltung bieten will die Narrenzunft „Strumpfkugler“ Immendingen, die in diesen Tagen der kurzen Saison 2016 eine umso intensivere Fasnachts-Vorbereitung getroffen hat. Über 100 Aktive werden den 30. Zunftball am Samstag, 30. Januar, ab 19.30 Uhr in der schon nahezu ausverkauften Donauhalle gestalten. Am Fasnachtssonntag, 7. Februar, zieht der 111. Umzug durch die Straßen der Gemeinde, was aus Narrensicht ein Jubiläum bedeutet und Anlass für die Teilnahme von deutlich mehr Gastzünften als üblich ist. Verzichtet wird an der Fasnet 2016 zum ersten Mal auf eine größere Veranstaltung am Rosenmontag.

Zunftball glossiert Ortsgeschehen: Den närrischen Spiegel vorhalten und örtliche Begebenheiten des zurückliegenden Jahres glossieren werden wieder die großen Szenen beim Zunftball am Samstag vor Fasnacht. In diesem Jahr blieben der Zunft und den Teilnehmern an den Spielszenen und Ballettauftritten unter der Leitung von Peter Disch, Karl-Heinz Zeller, Andreas Heitzmann, Alexandra Börtzler, Simone Zeller, Jana Hör und Tanja Heitzmann sowie den Einzelakteuren nur wenig Zeit fürs Proben. Dennoch verspricht Zunftmeister Peter Grieninger ein interessantes Programm beim 30. Zunftball. „Wir sind fast ausverkauft“, so Grieninger nach zwei Vorverkaufssamstagen. Ein Restkontingent Karten sei noch bei der Bäckerei Herr erhältlich.

Mehr Gastzünfte bei Umzug: Während der Zunftball den Höhepunkt der Saalfasnet bildet, ist der Fasnachtsumzug am Sonntag, 7. Februar, zusammen mit dem Kärrelerennen am Fasnachtsdienstag der Höhepunkt der Straßennarretei. Ab 14 Uhr ziehen die Strumpfkugler-Narren mit ihrem Zunftrat, den Traditionsfiguren, Hansele und Gretele und Donaugeistern durch Immendingen. „Zum 111. Umzug erwarten wir auch wieder mehr Gastzünfte und hoffen auf möglichst viele Zuschauer“, so Zunftmeister Grieninger. Mit dabei sein werden die Honberger Narren aus Tuttlingen, die Hewenschrecks, die Zimmerer Teufel, die Hintschinger Narrenzunft und als in Immendingen noch unbekannte Gastzunft „D' Schwarze Pudel“.

Ball am Rosenmontag fällt aus: Am Fasnachtsmontag, 8. Februar, wird es in diesem Jahr zum ersten Mal seit vielen Jahren keine Tanzveranstaltung in der Donauhalle mehr geben. Ursprünglich war der Abend des Rosenmontags in Immendingen einmal ganz dem beliebten „Maskenball“ der Narrenzunft gewidmet. In den letzten Jahren hatte der Besuch nachgelassen. Dabei hatten der Sportverein 1920 TuS und der Turnverein die Zunft bei der Ausrichtung der Rosenmontags-Veranstaltung unterstützt. Für 2016 erfolgte nun die Absage. „Dieses Jahr wird die Zunft nach der Teilnahme am Bräunlinger Umzug voraussichtlich den Abschluss beim Rosenmontags-Kappenabend im Gasthaus Kreuz begehen“ kündigte Zunftmeister Grieninger an.

Zwei Traditionen zum Schluss: Mit dem Altweiber- und Kärrelerennen am Fasnachtsdienstag, 9. Februar, um 14.30 Uhr, das sich wachsenden Teilnehmer- und Zuschauerzuspruchs erfreuen kann, wird einer der großen närrischen Schlusspunkte der Fasnacht 2016 gesetzt. Auch der Strumpfkuglerhock mit Glatzenvermessen, vom Freitag auf den Fasnetdienstag verlegt, zählt zu den Kultmomenten der Immendinger Narrentage.


30. Zunftball

Die Narrenzunft „Strumpfkugler“ veranstaltet am Samstag, 30. Januar, um 19.30 Uhr in der Donauhalle in Immendingen ihren 30. Zunftball. Über hundert Akteure wirken an dem närrischen Abend mit. Das Motto lautet „Kaum zu glauben, aber wohr, D'Immedinger Zunft wird 111 Johr“! Für den Zunftball gibt es noch einige wenige Karten im Vorverkauf bei der Bäckerei Herr in Immendingen. (feu)

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