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Immendingen Glückselige Fasnet hat begonnen

Strumpfkugler starten mit Häsabstauben. Hohe Auszeichnung und neue Ehrennarrenräte.

Den Auftakt zur „glückseligen Fasnet 2016“ feierten die Narren der Immendinger Strumpfkuglerzunft am Dreikönigstag mit dem traditionellen Häsabstauben am Narrenbrunnen. Den Beginn der fünften Jahreszeit nutzen Zunftmeister Peter Grieninger und der Landschaftsvertreter der Schwäbisch-Alemannischen Narrenvereinigung, Rudolf Gwinner, gleich für Ehrungen verdienter Zunftmitglieder. Nachdem alle Narreninsignien, alle närrischen Symbole und ein Instrument der Narrenkapelle mit dem Schwamm und Narrenbrunnenwasser gesäubert waren, versammelten sich die Zunftmitglieder noch im Zunfthaus zum ersten Narrenhock des Jahres.

Goldehrung der Narrenvereinigung: Zum Auftakt des Häsabstaubens hatte Zunftmeister Peter Grieninger seinen Narrengruß an alle Besucher gerichtet, darunter Ehrenzunftmeister Helmut Börtzler und der Zunftmeister der benachbarten Narrenzunft Möhringen, Simon Krug. Gewohnt humorig nahm Rudolf Gwinner die Ehrung von Bernhard Welle vor, der bereits 1984 in die Zunft eintrat und unter anderem Hansele und langjähriger Schriftführer war. Welle erhielt den Goldorden der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte. Gwinner, der sein Amt im Herbst abgeben will, verlas für die Immendinger und Alt-Bürgermeister Helmut Mahler noch ein letztes Mal sein Gedicht von den Drei Königen.

Drei neue Ehrenzunfträte: Zunftmeister Peter Grieninger verabschiedete anschließend drei verdiente Mitglieder aus dem Zunftrat: Hans-Jürgen Stolz (seit 1995 Zunftrat und langjähriger Chef der Zunftküche), Frank Henning (seit 1995 Zunftrat und langjähriger Schriftführer) sowie Michael Abert (von 1980 bis 1990 Zunftrat, von 1990 bis 2015 Säckelmeister) wurden allesamt zu Ehrenzunfträten ernannt. Für 30-jährige Mitgliedschaft zeichnete Peter Grieninger im Anschluss an das Häsabstauben noch Dietmar Behrens mit dem Zunftorden in Gold aus.

Alle Zunftsymbole gesäubert: Nach den Ehrungen übernahmen Vize-Zunftmeister Sascha Zimmer und Hanselewart Sebastian Zimmer die offizielle Zeremonie zum Reinigen der närrischen Insignien. Mit dem Schwamm gesäubert wurden als erstes das Zepter des Zunftmeisters sowie die Schemen von Hansele und Donaugeistern, deren Vertreter dann ihre Utensilien überreicht bekamen. „Gib's dem, dem's g'hört, des g'hört sich halt so! Ich wünsch a glückselige Fasnet – narri, narro!“ lautete der Spruch bei der Übergabe der Narrensymbole. Auf Hochglanz gebracht wurden auch die Masken vom Bumbismale und vom Mettenbergwieble, die Laterne des Nachtwächters, das Stopfei des Strumpfkuglers, die Schelle des Narrenpolizisten und eine Trompete der Narrenkapelle.


Zunft 111 Jahre alt

Die nächste große Immendinger Fasnachtsveranstaltung ist der Zunftball der Strumpfkuglerzunft, der am Samstag, 30. Januar, um 19.30 Uhr in der Donauhalle stattfindet. Das Motto des Zunftballs 2016 lautet: Kaum zu glaube aber wohr, d'Immendinger Zunft wird 111 Johr! Der Vorverkauf der Karten für die Veranstaltung beginnt am Samstag, 16. Januar, im Zunfthaus an der Donaustraße. (feu)

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