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Immendingen Dachstuhl brennt aus - Mutter mit Kindern obdachlos

23.02.2012
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Aufregung zur Mittagszeit in Immendingen: Gegen 13 Uhr brach im Dachstuhl eines Hauses ein Feuer aus. Ein Großaufgebot von Feuerwehren bekämpfte den Brand. Verletzt wurde niemand. Eine alleinstehende Mutter mit drei Kindern ist jetzt obdachlos.

Bei einem Brand total zerstört worden ist am gestrigen Mittwochmittag ein zweistöckiges Wohnhaus im Gebiet „Ziegelhütte“ in Immendingen. Eine alleinstehende Mutter und ihre drei Kinder wurden obdachlos. Verletzt wurde niemand. Zur Bekämpfung des Feuers waren rund 80 Feuerwehrleute aus Immendingen, Hattingen, Ippingen, Geisingen, Tuttlingen und Spaichingen im Einsatz, wobei das Löschwasser aus der nahen Donau herbei gepumpt werden musste. Trotz des raschen Einsatzes der Wehren konnte das Brandobjekt nicht gerettet werden. Auch der angebaute Hausteil ist vorerst nicht bewohnbar. Zur Brandursache konnte die Polizei gestern noch keine Angaben machen.

Das Feuer in dem Gebäude brach gegen 13 Uhr aus. Wie die Polizei Tuttlingen berichtet, saß die im Haus lebende Mutter mit ihren Kindern zum Mittagessen am Tisch, als sie Brandgeruch bemerkten und auch ein Knistern hörten. „Sofort gingen sie dem Geruch und dem Geräusch nach und stellten fest, dass das Obergeschoss schon vollständig mit Rauch gefüllt war. Die Mutter alarmierte die Feuerwehr und brachte sich mit den ihren Kindern in Sicherheit“, informierte Polizeisprecher Wolfgang Schoch.

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr Immendingen konnte sich das Feuer bis in den Dachstuhl hinein nach oben weiter ausbreiten. Nach und nach rückten die weiteren Feuerwehren aus Hattingen, Ippingen, Geisingen, Tuttlingen und Spaichingen an. Insgesamt waren am Ende über 80 Feuerwehrleute im Einsatz. Auch der Rettungsdienst und die SEG- Bereitschaft des DRK Tuttlingen waren mit 20 Helfern sowie die Notfallseelsorge mit weiteren Kräften schnell vor Ort.

Bedingt durch einen Mangel an Löschwasser, mussten die Feuerwehren aus der nahe am Haus vorbeifließenden Donau das nötige Löschwasser mit Pumpen entnehmen. Nachdem die Löschwasserzufuhr gesichert war, gelang es den Feuerwehren den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Ungewissheit herrschte zunächst darüber, ob auch das direkt an das Brandobjekt angebaute Wohnhaus gerettet werden kann. Ein Übergreifen der Flammen konnte dann aber verhindert werden.

Nach rund zwei Stunden war der Brand gelöscht, das zweigeschossige Wohnhaus aber total zerstört. Obwohl das angebaute Haus direkt nicht gebrannt hat, ist es dennoch infolge der Rauchgase und des eingedrungenen Löschwassers zunächst unbewohnbar geworden. Die bislang dort wohnende Frau musste deshalb wie auch die direkt betroffene Familie anderweitig untergebracht werden. Zur Feststellung der Brandursache hat die Polizei bereits während der Löscharbeiten Ermittlungen aufgenommen. Im Weiteren wird sie einen Brandsachverständigen in die Ermittlungen mit einbeziehen.

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