Immendingen Abzugstermin weiter offen
Noch keine konkreten Termine über den Abzug der Soldaten aus der Immendinger Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne sind bei den jüngsten Gesprächen in Berlin bekannt gegeben worden. Bild: ArchivFreudig
Diese Entwicklung hat sich bei Gesprächen ergeben, zu denen sich Bürgermeister und Verwaltungsspitzen der bundesweiten Konversionsstandorte in Berlin getroffen haben. Eingeladen hatte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA), die für die Grundstücksverhandlungen über die Militärflächen verantwortlich ist.
Eigentlich waren für die bereits im vergangenen Jahr angekündigte BIMA-Veranstaltung in Berlin bereits erste Angaben zu Zeitschiene der Kasernenschließungen angekündigt worden. Was Baden-Württemberg angeht, scheint jedoch aus der Sicht des Verteidigungsministeriums einzig für Mengen/Hohentengen eine Schließung zum Jahresende festzustehen. „Für die anderen Garnisonsstandorte werden voraussichtlich erst im Spätfrühjahr nähere Termine mitgeteilt“, erklärte Bürgermeister Markus Hugger auf Anfrage des SÜDKURIER noch während seines Berlin-Aufenthalts. In einigen Fällen spielen offenbar die Auslandseinsätze der Soldaten noch eine Rolle. Zudem müsse bezüglich der Immendinger Soldaten wohl auch noch Näheres zu der Situation in Stetten a. k. M. geklärt werden.
Am Rande der Berliner Konferenz habe außerdem der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum, Alexander Bonde, der zuletzt im Dezember in Immendingen zu Besuch war, mit den Bürgermeistern der Garnisonsorte des Südwestbundeslandes ein Treffen abgehalten. Dabei sprach Bürgermeister Hugger Bonde gegenüber erneut die Frage der Konversion nach dem Abzug der französischen Soldaten aus Immendingen an. Bonde habe ihm diesbezüglich seine Unterstützung zugesagt. Ebenso sei versichert worden, dass die Landesregierung die Ansiedlung des Daimler-Prüf- und Testzentrums in Immendingen mit allen Kräften unterstützen will.
