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Hüfingen Wiesenackerhof: Kuhstall wird ein Raub der Flammen

Beim Brand auf dem Wiesenackerhof gelingt es der Feuerwehr, das Übergreifen des Feuers aufs Wohnhaus zu verhindern. Ökonomiegebäude wird Raub der Flammen. Verletzt wird niemand. Alle Tiere werden gerettet.

Seit der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ganz Sumpfohren in Aufruhr. Gegen 2 Uhr ertönten die Feuerwehsirenen in dem kleinen Ort. Ein Stall des Wiesenackerhofs, der sich zwischen Sumpfohren und Pfohren befindet, stand lichterloh in Flammen.

Feuerwehr mit 114 Floriansjünger im Einsatz 

Innerhalb kürzester Zeit waren nicht nur die Feuerwehrmänner aus Sumpfohren an der Einsatzstelle, auch die Kameraden aus Hüfingen, Neudingen, Pfohren, Donaueschingen waren vor Ort. Selbst die Blumberger Wehr rückte zur Unterstützung an. So waren über 114 Floriansjünger und 13 Fahrzeuge beim Brand des Ökonomiegebäudes im Einsatz.

Alle Tiere gerettet

Die Sumpfohrener Wehr kümmerte sich sofort um Tiere, die sich noch im Stall befanden. Dutzende Kühe und Kälber wurden zunächst ins Freie getrieben, da das Gebäude bereits in Flammen stand. Alle Tiere konnten gerettet werden. Die Rauchsäule und der Feuerschein, die sich über der Stallung bildeten, konnten bis nach Sumpfohren gesehen werden.
 

Eine große Gefahr beim Löschen des Gebäudes bildeten Ziegel, die bei der Hitze platzen und so wie Geschosse durch die Luft schwirrten. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Ein großes Problem bildete laut Gesamtkommandant und Einsatzleiter Martin Weiß die Wasserversorgung. Aufgrund des Standortes des Aussiedlerhofes musste von Sumpfohren her eine über zwei Kilometer lange Leitung mit Schläuchen gebildet werden. Ebenfalls wurde von Pfohren her eine Wasserleitung gelegt.

Feuerwehr verhindert Ausbreitung

Erfolg hatten die Retter mit ihrem Unterfangen, das Wohnhaus vor dem Brand zu bewahren. Mit Hilfe einer Drehleiter konnten sie eine Riegelstellung aufbauen.

Sie verhinderte dass das Feuer weiter ausbreitete. So gelang es auch, und das ist besonders wichtig, das Herzstück der Stallung, die Melkanlage, vor dem Feuer zu bewahren. Auch das Silo, das sich direkt neben dem Stall befindet, konnte gerettet werden.

Das Deutsche Rote- Kreuz war mit einem Rettungswagen am Einsatzort. Dessen Mitglieder halfen auch bei der Verpflegung der Rettungskräfte mit und bauten dafür eigenes ein Zelt auf.

Bis zum Morgen konnte der Brand gelöscht werden, jedoch brannte das gelagerte Heu noch weiter Den ganzen Sonntag über waren deshalb die Feuerwehrmänner aus Hüfingen und Sumpfohren im Einsatz, um diese Strohbündel zu löschen. Gegen 16 Uhr wurden sie dann von der Feuerwehr Behla abgelöst und bekamen ihre wohlverdiente Pause. Wie lange es noch dauern wird, bis der Brand komplett gelöscht ist, konnte am frühen Sonntagabend niemand sagen.


Freunde helfen der Familie


Den ganzen Tag über halfen Freunde der Familie bei der Verpflegung der Einsatzkräfte sowie bei den Aufräumarbeiten und beim Melken mit. Nach ersten Schätzungen liegt des Gesamtschaden bei rund 500 000 Euro. Und auch über die Brandursache konnte die Polizei gestern noch keine genauen Angaben machen. Gesamtkommandant Martin Weiß lobte am Sonntag das gute Zusammenspiel der verschiedenen Wehren.

 

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