Hüfingen Wälder abholzen für die Windkraft?
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Dazu gehören, wie berichtet, ein Gebiet im hinteren Teil der „Länge“, ein Gebiet am „Inselberg“ gegenüber dem „Auenberg“ in Hausen vor Wald und neu auch das „Hardt“ in Mundelfingen, an der Kante der Wutachschlucht. Weitere mögliche Standorte in Sumpfohren und Hüfingen wurden vom Gemeinderat verworfen.
Zum Teil, weil es an der erforderlichen Windhöffigkeit für die Anlagen fehle, wie Umweltberater Gerhard Bronner erläuterte. So brauche ein Windrad mit 120 Metern Nabenhöhe eine Windstärke von mindestens 5,5 Meter/Sekunde, dies sei aber auf der Baarmulde kaum gegeben.
Für deutliche Einschränkungen sorgen vor allem die Roten und Schwarzen Milane mit ihren Brutplätzen. Im Umkreis von einem Kilometer von einem Milan-Horst dürfen keine Windanlagen gebaut werden. Und schließlich sorgt auch, wie bereits berichtet, der Einflugkeil des Donaueschinger Flugplatzes im Umkreis von vier Kilometern für einen Ausschluss. Ziel der grün-roten Landesregierung ist es, den Strombedarf im Land bis 2020 von derzeit einem Prozent auf zehn Prozent zu steigern. Aber Flugplatz, Naturschutz, Waldschutz, Landschafts- und Vogelschutz, so sieht es derzeit rund um Hüfingen aus, verhindern die großflächige Nutzung der Fläche durch Windkraftanlagen.
„Noch am besten geeignet ist der hintere Bereich der Länge“, räumte Bronner ein, dort treffen sich dann aber auch die Gemarkungen von Hüfingen, Donaueschingen, Geisingen und Blumberg. Und da könnte es dann eng werden: Es müsste nämlich für den Bau einer Windanlage eine Waldfläche von 200 auf 50 Meter abgeholzt werden, auch wenn das Windrand nach dem Bau nur noch eine Grundfläche von 50 auf 50 Meter braucht.
