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Pumpen sind ein wesentlicher Faktor beim Stromverbrauch: Dies erklärte am Donnerstagabend der Donaueschinger Fachingenieur Christian Kaiser in der Sitzung des Hüfinger Gemeinderats.Er hat die Pumpen im Tiefbrunnen der Hüfinger Trinkwasserversorgung und des Mundelfinger Abwasserpumpwerks einer eingehenden Untersuchung unterzogen, mit dem Ziel, Energie einzusparen. 34 Pumpen im Bereich des Gemeindeverwaltungsverbandes Donaueschingen (GVV) haben eine Anschlussleistung von 700 Kilowatt und verbrauchen jährlich bis zu eine Million Kilowattstunden Strom.Indessen ist das Einsparpotenzial nicht leicht zu finden, denn es ist von vielen Faktoren wie Überdimensionierung, stark wechselnden Lasten oder veralteter Technik abhängig.

Die Pumpen, die das Abwasser mit einer Kompressoranlage von Mundelfingen ins Klärwerk im Donaueschinger Haberfeld drücken, verursachen jedenfalls jährliche Kosten von 52 000 Euro und haben einen Wirkungsgrad von gerade mal 35 Prozent. Für eine Investition von 30 000 Euro könnte man sie ersetzen und würde dann zu einer Einsparung von jährlich 3700 Euro kommen, erläuterte Kaiser, die Amortisationszeit beträgt hier acht Jahre. Auch am Hüfinger Trinkwasserbrunnen müssten 30 000 Euro in vier neue, kleinere Pumpen investiert werden. Dadurch ließen sich rund 9000 Euro jährlich sparen, die Kosten wären schon nach drei Jahren wieder amortisiert. Der Gemeinderat hat noch nicht entschieden, die beiden Anlagen sollen nochmals im Detail geprüft werden.

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