Hüfingen Meinungsbilder und Hexen

Das Jahr im Hüfinger „Kunst!Punkt“ wird spannend. Karin Seitz rollt künstlerisch Hexenprozesse auf

Die Hüfinger Galeristin Karin Seitz eröffnete am Wochenende die Ausstellung „Meinungsbilder“ der beiden zeitgenössischen Künstler Priska Leutenegger und Alexander Ruppert in ihrem „Kunst!Punkt“.

Dabei suchen die beiden Künstler den Dialog des Betrachters, denn in ihren bemerkenswerten Arbeiten widmen sie sich auch gesellschaftskritischen Themen, die zum Nachdenken anregen. Kunst als Denkanstoß ist immer wieder eine Offerte in den Ausstellungen im „Kunst!Punkt“. Priska Leutenegger lässt sich in ihren Arbeiten schichtweise auf verschiedene Materialien und Techniken ein und schafft sich Raum, um ihre Werke zu verändern und eine neue Darstellung arrangieren zu können. In großen und kleinen künstlerischen Fundstücken aus dem Alltag spiegeln sich die Gedanken von Alexander Ruppert wider, die oft ein gesellschaftskritisches Thema aus der täglichen Überflutung an Informationen, Zahlen und Texten beinhalten.

Am Sonntag, 7. April, erwartet die Ausstellungsbesucher ein musikalisches Ambiente, wenn am Nachmittag Kalavati Y. Rieger aus Mundelfingen auf ihrer selbstgebauten Harfe stimmungsvolle Akzente setzt. Einem düsteren Kapitel Hüfinger Geschichte widmet sich Karin Seitz in ihrer nächsten Ausstellung, die Ende Juni stattfindet. Dort zeigt sie ihre neuesten Arbeiten, die auf die Hüfinger Hexenprozesse hinweisen. „Die Farbe weiß – es war ein regnerischer Sommer 1631“ lautet der Titel der Ausstellung die auf der geschichtlichen Chronik Hüfingens basiert und dunkle Zeiten aufdeckt. In ihrer dritten Ausstellung im September konnte sie den bekannten Künstler Paul Revellio nach Hüfingen verpflichten.

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