Hüfingen Kunst zum Hüfinger Hexenprozess

Mit einer spannenden und in die Tiefe gehenden Inszenierung eröffnet gestern die Galeristin Karin Seitz ihre neue Ausstellung

Diese läuft bis zum 21. Juli unter dem Titel „Die Farbe Weiss – es war ein regnerischer Sommer“ in ihrem Atelier „Kunstpunkt“. Damit schlägt Karin Seitz ein dunkles Kapitel der Hüfinger Geschichte auf, denn im Jahre 1631 wurden mehrere Frauen der Hexerei bezichtigt und innerhalb weniger Tage verurteilt, geköpft und verbrannt.
An die 30 Bilder und Objekte hat Karin Seitz zu diesem ergreifenden Thema hergestellt und will damit an diese schlimme Zeit erinnern und Denkanstöße vermitteln. Die Hüfinger Chronik lieferte ihr entsprechende Informationen. In Texte verarbeitet verlas Karin Seitz bei ihrer Eröffnung auch die Namen der Hüfinger Frauen, die damals nach schwerer Folter hingerichtet wurden.
In ihren künstlerischen Arbeiten gibt Karin Seitz den Gästen der Ausstellung Einblicke in eine düstere Vergangenheit, die sie mit der Farbe Weiß am besten auszudrücken vermag. Denn Weiß symbolisiert Unschuld und Wahrheit, Weisheit und Mitgefühl und ist physikalisch gesehen die Summe aller Farben und bleibt neutral. Dabei sind ihre Arbeiten bewusst sehr reduziert dargestellt, denn dieses dramatische Thema duldet keine Schönmalerei. Die Künstlerin lenkt den Focus auf innere Gedanken, Verständnis und Unverständnis, Fragen und Antworten, Details und Emotionen.

www.kunst-punkz.blogspot.com

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