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Hüfingen Jetzt online: Postkarten zeigen die gute alte Zeit

Der Baarverein präsentiert eine umfangreiche Sammlung von historischen Postkarten im Internet. Die Ansichten zeigen Hüfingen und seine Ortsteile in früheren Zeiten. Ein faszinierender Rückblick, nicht nur für Zeitzeugen.

Ein toller alter Bilderbogen über Hüfingen und seine Stadtteile ist jetzt im Internet zu sehen: Alte Postkarten, die von einer mehr oder weniger guten alten Zeit berichten und die für viele Hüfinger einen hohen Wiedererkennungswert haben dürften. Auf einer Seite im Internet lässt der Baarverein die alten Zeiten in Hüfingen und seinen Ortsteilen wieder auferstehen: Ob Hüfinger Gasthäuser, Bilder von der Fronleichnams-Prozession oder von der Fasnet sind auf einen Klick auf dem heimischen PC abzurufen.

Nach der Sammlung von Willi Hönle im vergangenen Jahr mit Donaueschinger Motiven hat Eberhard Kern, einst Lehrer des Donaueschinger Fürstenberg-Gymnasiums, jetzt Hüfinger Motive ins Netz gestellt: Der Verein für Geschichte und Naturgeschichte der Baar hat alte Postkartenansichten aus der Sammlung Dieter Friedt aufgetrieben und zu einem reizvollen Stadtporträt zusammengestellt. Eine Sammlung von Bräunlingen soll im nächsten Jahr folgen. Dafür sucht der Baarverein noch einen Sammler von Bräunlinger Postkartenmotiven.

Dieter Friedt, gebürtiger Donaueschinger, der seit vielen Jahren Vorsitzender der „Münzen- und Briefmarkenfreunde Donaueschingen-Blumberg e.V.“ ist, hat im Laufe der Jahre eine umfangreiche Sammlung mit Hüfinger Postkarten zusammengetragen. Mehr als 400 Motive warten darauf, entdeckt zu werden. Eine kleine Auswahl ist nun auf der Seite des Baarvereins präsent.

Auf den Postkarten wird eine bunte und bewegte Vergangenheit des Bregstädtchens lebendig. Teilweise sind es alte Fotos in Schwarz-weiß und teilweise farbige Malereien, Lithografien oder Stiche, die Ansichten aus Hüfingen zeigen: Sei es in den Bildern von Fastnacht und Fronleichnam oder in den Abbildungen von Gaststätten wie dem „Café Deutsch“ von 1940, der Riegeler Bierablage von 1929, dem „Löwen“ von 1906, dem „Lägel“ von 1909, dem „Ochsen“ oder dem „Frank“ von 1915.

Integriert sind auch Bilder vom Lager des Reichsarbeitsdienstes „Heinrich von Fürstenberg“ von 1943 auf dem Gelände des heutigen Hüfinger Wahrzeichens, dem Wasserturm. Das Landesheim, die Kirchen, die Unterstadt oder das 375-jährige Bestehen der Schützengesellschaft Hüfingen-Donaueschingen, das mit einem Besuch des „Erbprinzen von Fürstenberg“ beim Festakt beehrt wurde.

Die Stadtteile sind mit eigenen Postkarten-Serien neu zu entdecken. Hausen vor Wald erinnert in einer Postkarte zum Beispiel an die Aufstellung von 115 Stück Zuchtvieh im Jahr 1908 oder an die Windanlage auf dem Auenberg von 1990. Aus Mundelfingen gibt es eine Karte vom „Hirschen“ von 1899 oder ein Bild vom Mundelfinger Wasserfall von 1903, der Jungviehweide von 1904. In Sumpfohren erinnern Karten an die Kirche St. Sylvester von 1918 und an die Weihnachtkrippe von Fidelis Ruf. Der Stadtteil Fürstenberg zeigt den Fürstenberg auf einer Karte von 1935 oder auch die Schächerkapelle. Und in Behla ist das Gasthaus „Sternen“ von 1904 oder das Schul- und Rathaus zu sehen.

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