Fürstenberg Die Geschichte des Bergs

Buchpräsentation zum Fürstenberg am Dienstag. Hock zum Gedenktag des großen Feuers.

Über eine wechselvolle Geschichte könnte der Fürstenberg erzählen. Die starke Zerstörung in den Wirren des 30-jährigen Kriegs gehören genauso dazu, wie das spannende Graben eines Tiefbrunnens und natürlich die Zerstörung durch eine Feuersbrunst im Jahr 1841. Ob Kelten, Römer, Alemannen, Zähringer und Fürstenberger – jede Epoche ist Dank des zu den Heimattagen 2012 eröffneten historischen Lehrpfads über die Hinweistafeln für Spaziergänger und Wanderer ablesbar. Doch jetzt geht das auch zuhause. Kommenden Dienstag wird ein 45-seitiges Buch mit vielen Informationen, Bildern, Illustrationen und historischen Plänen vorgestellt.

Die Präsentation durch Bürgermeister Michael Kollmeier wird von den Fürstenbergern in ein kleines Fest integriert. Die junge Narrenzunft Bergesel Fürstenberg organisiert diesen Hock am 18. Juli, ab 19 Uhr, auf dem Dorfplatz bei der Kirche. Eine Abordnung der Fürstenberger Kapelle wird unterhalten.

Vorgeschalten ist um 18 Uhr zudem eine kostenlose Führung auf dem historischen Pfad mit Gästeführerin Veronika Albicker und dem Schmid Jürgen Albicker. Die Naturparkgästeführerin vermittelt bei ihrer Führung über die Bergkuppe die spannende Geschichte des Fürstenbergs mit Informationen und Bildern. Hier erfährt man mehr über Geologie, Bebauung, Leben und Wirken auf dem 918 Meter hohen Berg. Treffpunkt zur Führung ist um 18 Uhr an der Schranke auf der Kuppe des Fürstenbergs. Beim anschließenden Festakt auf dem Dorfplatz wird dann der Bürgermeister um 20 Uhr das neue Buch als 15. Band der kulturhistorischen Reihe der Stadt Hüfingen vorstellen.

Das Werk „Historischer Pfad Fürstenberg“ wird von Autor und Archäologe Heiko Wagner dem Publikum präsentiert und von der Stadt zum Kauf angeboten. Ein Preis stand am Freitag noch nicht fest. Es soll aber deutlich unter zehn Euro liegen.

Die Buch-Reihe

Mit dem "Führer durch eine alte Stadt – Hüfingen" von Beatrice Scherzer und Hermann Sumser startete die Kulturhistorische Reihe der Stadt Hüfingen 1996. In unregelmäßigen Abständen sind die weiteren Bücher erschienen: Daheim auf der Baar (Gottfried Schafbuch); Hüfingen und die Badische Revolution (Beatrice Scherzer); Fronleichnam in Hüfingen (Beatrice Scherzer); Historischer Bildband (1860 bis 1930); Nepomuk Heinemann (Gabriele Brugger); Hans der Gelehrte von Schellenberg (Sybille Rettner); Kirchen und Kapellen (Maren Nickel); Hüfingen 1083 – 2008, Beschreibung einer Stadt im 925. Jubiläumsjahr (Friedemann Maurer, Hugo Siefert, Joachim Sturm und Hermann Sumser); ans Schroedter – Ein Maler auf der Baar (Artur Kaiser); Hans Schroedter – Glasplattenfotografien (Ariane Faller-Budasz und Mateusz Budasz); 25 Jahre Stadtmuseum Hüfingen – ein Kleinod auf der Baar (Ariane Faller-Budasz, Anton Knapp, Hermann Sumser, Stefan Borchardt, Artur Kaiser).

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