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Hüfingen Der Töpfermarkt zieht Tausende an

17.09.2012
Hüfingen -  Wie Routine fühlen sich die Internationelen Keramikwochen mit dem populären Töpfermarkt immer noch nicht an. Die 21. Auflage am Wochenende faszinierte erneut mit hochkarätigen Ausstellungen im Rathaus und im Stadtmuseum sowie mit dem Töpfermarkt der 45 Teilnehmer im Bereich Sennhofplatz mit Neuem und Überraschungen.

Die Neugier auf kreatives Töpferhandwerk und freundliches Sonnenwetter lockt vor allem gestern Tausende Besucher zum Hüfinger Töpfermarkt.  Bild: Lendle, Limberger, Sigwart

So manches Liebhaberstück findet rasch einen Käufer.

Genau das könnte es sein… viele verführerische Töpfermarkt-Versuchungen.

Ohne Ingrid Rockrohr gäbe es die Keramikwochen mit dem Töpfermarkt so nicht.

Stillleben mit Künstler und Kunstwerken. Eine typische Töpfermarkt-Impression.

Ein Traum aus Material und prächtig besonntem Farbenspiel.

Töpferkunst als Stapelware. Zum Glück blieben die Sturmböen weg.

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Die Terminverlegung mitten in den September hinein, dem Heimattageprogramm geschuldet, schadete dem Zulauf nicht. Eher im Gegenteil: Vom zeitgleich stattfindenden Reitturnier im nahen Donaueschingen fanden nicht wenige den Weg für einen Abstecher nach Hüfingen.

Keramikfreunde scheuten auch weite Anreisen nicht. Und sie wurden wieder belohnt, dafür sorgt seit über zwanzig Jahren Ingrid Rockrohr und ihr Helfer-Team von der Stadt Hüfingen.

Stimmig eingerichtet war an diesem Wochenende alles rund um die Keramik und strahlender Sonnenschein lockte vor allem am Sonntag tausende von Besuchern auf den idyllischen Sennhofplatz. Dort verstanden es die Künstler auf eine ganz besonders schöne Art und Weise, ihre bunten und fantasievollen Werke zu präsentieren, die für den täglichen Gebrauch fast zu schade waren. Da fiel es schwer, ob es in diesem Jahr die große bunte Schale, der tierisch witzige Gartenstecker, ein wunderschöner Kaffeebecher oder vielleicht doch die bestechende Halskette mit den passenden Ohrringen sein sollte. Oder eines der wertvollen Keramik-Objekte aus den Ausstellungen, die gleich zu Beginn der ein oder andere rote Punkt zierte.

Erstmals konnten die Besucher des Töpfermarktes neben den kulinarischen Angeboten der Hüfinger Vereine in der frisch eröffneten Enoteca Bel Nini einkehren und von dort aus das bunte Marktgeschehen beobachten. Gegenüber öffnet Kerstin Skodell ihre Scheune und Garten, wo nicht nur idyllische Wasserspiele tröpfelten und bunte Keramik-Kugeln grüßten, sondern wo man auch bewirtet wurde.

Ganz besondere Kunst-Stücke sind noch bis zum 30. September im Stadtmuseum und im Rathaus zu sehen. Bereits am Samstag konnte das Museum eine stattliche Anzahl von Besuchern verzeichnen, welche die Keramik-Objekte, Installationen und Gefäß-Keramik von Anne Bulliot und Eva Koj in Augenschein nahmen. Martin McWilliam gehört zur Weltspitze der Keramiker und hat in diesem Jahr seinen unverkennbaren Arbeiten in ungewohnten Dimensionen im Rathausfoyer und in der Galerie unter dem Dach ausgestellt. Obendrein gab er seine Fertigkeiten und sein Wissen an zwei Tagen in einem Workshop an VHS-Dozenten weiter.

Die Festhalle zierte die Wettbewerbs-Ausstellung „Augenschmaus am gedeckten Tisch“ mit einem Gewinnspiel für Besucher. Kleine Gäste des Töpfermarktes waren im Kinderatelier von Elke Menner künstlerisch tätig.

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