Hüfingen „Gesellschaft braucht Glauben“

Passt der Glaube in die moderne Gesellschaft? Unter dieses Thema hatte der Pfarrgemeinderat der Pfarrgemeinde St. Georg in Mundelfingen den zweiten Tag der Begegnung in der Aubachhalle gestellt.

Religionslehrer Josef Epp aus dem Oberallgäu ließ keine Zweifel offen und gab den 200 Zuhörern aus der Seelsorgeeinheit Hüfingen eindeutig eine bejahende Antwort, die zum Nachdenken anregt und zur Umsetzung animieren sollte.

Der einstündige Vortrag war ein Aufruf an die katholischen Christen, Milde, Wärme, Nächstenliebe, Einfühlungsvermögen und Nachsicht walten zu lassen gegenüber anderen Menschen. Es war ein Aufruf, die Botschaft des Evangeliums auszuleben und weiterzutragen. Und es war ein Aufruf zu einem lebendigen Austausch mit dem anderen Menschen. Denn die Schattenseiten unserer Gesellschaft seien unübersehbar. Klinikseelsorger Josef Epp schilderte anschaulich aus seiner Arbeit und seiner Familie: „Wir Menschen nehmen uns Wärme, Einfühlungsvermögen, Lernfähigkeit und Liebe, wenn Menschen aussortiert werden oder durch das Raster der pränatalen Diagnostik fallen.“ Die Grundaufgabe des christlichen Bekenntnisses sei das Ausleben der Solidarität, das Füreinander da sein. Wichtig für jeden einzelnen Lebensweg sei dabei die Suche nach Gott und letztendlich das Finden, die Entdeckung. Epp, der bereits mehrere Bücher geschrieben hat, vermittelte persönlich sehr überzeugend, dass Glaube spannend und voller Überraschungen sein könne: „Die moderne Gesellschaft braucht den Glauben mehr denn je.“

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