Zudem wird die Vollsperrung der B 31 im Höllental als Dauermeldung im Verkehrsfunk gesendet. Der verbleibende regionale Verkehr wird von Freiburg kommend ab der Anschlussstelle Buchenbach über die Spirzenstraße auf die Bundesstraße 500 und dann in Richtung Hinterzarten geleitet. In der anderen Richtung erfolgt die Umleitung ebenfalls über die B 500 zum Thurner und weiter über St. Märgen nach St. Peter oder über das Glottertal.
Zusätzliche Züge: Gewinner der Vollsperrung könnte die Höllentalbahn werden, die von der Sperrung nicht betroffen ist. Um den zu erwartenden Fahrgastansturm bewältigen zu können, verstärkt die DB Regio Südbaden während der Sperrung bis zum 10. Oktober das Platzangebot in den bisherigen Verbindungen und setzt täglich zusätzlich zwölf Züge ein. Dadurch bietet die Höllentalbahn in der Hauptverkehrszeit einen 15-Minuten-Takt auf der Strecke zwischen der Station Himmelreich und Freiburg. Für Wochenendausflügler gibt es sonntags Zusatzzüge bis Titisee.
Steinschläge: Glück hatten einige Autofahrer im Juli 2009. Auf Höhe des Hirschsprungs ging wieder einmal ein halber Kubikmeter Geröll in ungefähr 60 Meter Höhe ab. Der Steinhagel schlug auf der B 31 auf und traf dort mehrere Verkehrsteilnehmer. Einer der Steine durchschlug die Windschutzscheibe eines Fahrzeuges, zertrümmerte das Armaturenbrett und blieb auf dem Beifahrersitz liegen. Die Autoinsassen kamen mit dem Schrecken davon. Die Steine hatten sich aus einer Felsrinne im so genannten Hohfelsen oberhalb der B 31 in Fahrtrichtung Hinterzarten gelöst. (kaz)
