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Nachdem Schonach sowohl die Nordische Kombination, als auch das geplante Damen-Weltcupspringen aus Schneemangel absagen musste, springt Hinterzarten in die Presche. Eigentlich war dort zuerst nur ein Damenskispringen geplant.

Nachdem Schonach sowohl die Nordische Kombination, als auch das geplante Damen-Weltcupspringen aus Schneemangel absagen musste, springt Hinterzarten in die Presche. Eigentlich war dort zuerst nur ein Damenskispringen geplant. An diesem Wochenende ist Hinterzarten Austragungsort für zwei Damenskispringen. Garant für die Veranstaltung, die auf Schnee angewiesen ist, sind 50 Lastwagen Schnee, die vom Feldberg nach Hinterzarten transportiert wurden. „Trotz der problematischen Wettersituation ist die Schneedecke auf der Schanze in Hinterzarten geschlossen“, informierte der Hinterzarter OK-Chef Hermann Wehrle. Verstärkt wird die solide Schneeauflage auf der Schanze auch aus Schnee von Hinterzarten. „Dank einer gut funktionierenden Spurkühlung ist die Schanze in einem guten Zustand“, versicherte Wehrle, der den Damen unbedingt die Möglichkeit geben will, in Hinterzarten an den Start zu gehen. Erleichtert zeigt sich auch Bundesskisprungtrainer der deutschen Damen, Andreas Bauer. „Es ist erfreulich, dass es so kurzfristig gelungen ist, für Schonach einen Ersatzaustragungsort zu finden“, unterstrich Bauer. „Die Weltcuppause zwischen dem Auftakt in Lillehammer und jetzt war relativ lang, daher ist es schön, dass beide Heimweltcups doch noch realisiert werden können“, sagte er weiter. Den springenden Damen ist die Rothausschanze im Skistadion Hinterzarten schließlich nicht ganz fremd. Oft werden in Hinterzarten Traininglager abgehalten und beim diesjährigen Sommerskispringen ist zum ersten Mal in der Skisprunggeschichte ein „Mixed-Wetttkampf“ geplant, bei dem sich die Frauen und die Männer in einem gemeinsamen Mannschaftsskispringen messen.

Mit dabei in Hinterzarten sind am Wochenende unter anderem die ehemalige Neustädterin Melanie Faißt sowie die Ulrike Gäßler, Jenna Mohr und Anna Häfele, die für den deutschen Skiverband starten.

Das Skisprungprogramm der Damen beginnt am Samstag, 7. Januar, um 8 Uhr mit einem offiziellen Training, gefolgt von einem Probedurchgang, bevor der erste Durchgang um 9.45 Uhr beginnt und um 10.45 Uhr mit einem Finale endet. Am Sonntag beginnt das Springen um 13 Uhr mit einem Probedurchgang, erster Durchgang ist um 14 Uhr und um 14.45 Uhr ist das Finale angesetzt.

Informationen im Internet:

www.damenweltcup.de

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