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Breitnau Rakete löst Hausbrand aus

02.01.2010
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Offensichtlich eine Silvesterrakete hat in der Neujahrsnacht einen Brand mit Millionenschaden ausgelöst. Ein Großaufgebot von Rettungskräften war im Einsatz. Eine Person wurde verletzt.

Kurz nach Mitternacht brach in einem mehrstöckigen Wohnhaus an der Bundesstraße 500 in Breitnau-Ödenbach ein Feuer aus. Von den vier Mietparteien befanden sich nur zwei Bewohner im Haus, sie konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Das Feuer griff auch auf die angrenzende Ravenna-Bar über. In der Bar im Westernstil fand gerade eine Silvesterparty statt, die ein jähes Ende nahm.

Glück hatten die Besucher der 80 Gäste fassenden Bar, sie kamen mit dem Schrecken davon. Lediglich der Wirt erlitt eine Rauchvergiftung. Der Sachschaden ist riesig, laut Freiburgs Polizeisprecher Karl-Heinz Schmid geht dieser in die Millionen. Noch Stunden nach Beginn der Löscharbeiten schlugen Flammen aus dem Gebäude.

Etwa 60 Feuerwehrleute und zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. Zur Brandursache liegen noch keine offiziellen Angaben vor, da das Feuer jedoch im Dachstuhl ausbrach, liegt die Vermutung nahe, dass der Brand durch Silvesterraketen ausgelöst wurde.

Kreisbrandmeister Maximilian Eschenlohr hält es auch für möglich, dass der Brand durch einen Feuerwerkskörper ausgelöst wurde. „Die genaue Ursache muss noch ermittelt werden“, so Eschenlohr im SÜDKURIER-Gespräch. „Gegen 6 Uhr hatten wir das Feuer unter Kontrolle“, informierte Eschenlohr weiter. Nachlöscharbeiten und letzte Glutnester ablöschen hielten die Einsatzkräfte weiter auf Trab. Das Haus ist nicht mehr begehbar und ist einsturzgefährdet.

Siegfried Welte, Gast im Hotel Ravenna, erlebte das Szenario so: „Wir sind um null Uhr raus, haben uns das Feuerwerk angeschaut, dann sind wir wieder rein. Nach kurzer Zeit sagte jemand: es brennt. Wir sind noch in unsere Zimmer gegangen, haben Sachen raus geholt. Mit der neuen Unterkunft gab es kein Problem, das sind sehr nette Leute hier. Im Hauptgebäude ist das Feuer nicht ausgebrochen, dort wo wir waren, doch es ging alles sehr schnell, das Feuer hat sich schnell entwickelt. Das ist schon ein Schock, wir haben Mitleid mit den Eigentümern.“ (gan)

Wohnhausbrand
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