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Hinterzarten Bestes Tourismusjahr seit 1992

24.12.2011
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Hochschwarzwald Tourismus GmbH zieht in Hinterzarten Erfolgsbilanz

Optimistisch blickt die Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG) in die Zukunft und setzt dabei voll auf die Hochschwarzwaldcard, die sich nur knapp ein Jahr nach ihrer Einführung als voller Erfolg erweist (wir berichteten). Zufrieden sind sowohl die Kartenbetriebe, als auch die Touristen. Weil die Hochschwarzwaldcard „Allinklusive-Charakter“ hat und die Gäste vieles umsonst haben, geben sie mehr Geld für das Essen aus. „Statt Pommes essen die Kinder jetzt auch Schnitzel mit Pommes und man trinkt schon mal ein Glas Wein mehr“, unterstrich HTG-Geschäftsführer Thorsten Rudolph, der zusammen mit dem HTG-Aufsichtsratsvorsitzenden Stefan Wirbser ein Resümee für die vergangenen drei Jahre zog und einen Ausblick auf das Jahr 2012 gab. Allerdings weist Rudolph auch daraufhin, dass die Erfolgsleiter der Card kein Garantieschein für weitere Steigerung sein muss. „Wir sind auch vom wirtschaftspolitischen Umfeld abhängig“, gab er zu bedenken.

Auf die Ressourcen des Hochschwarzwaldes wies Wirbser hin, der angesichts des milden Wetters hofft, dass der Wintersport über Weihnachten überall möglich ist. „Ab 900 Meter können wir aber alles anbieten, was wir haben“, gab er sich optimistisch. Wirbser äußerte sich zufrieden mit der der HTG, die nach einem Jahr Einarbeitung und einem Jahr der Weichenstellung äußerst gute Arbeit leiste. „Im dritten Jahr haben wir gesagt, es muss etwas dabei rauskommen und das haben wir auch erreicht“, versicherte er und erklärte, dass dieses Jahr das beste Tourismusjahr seit 1992 gewesen sei.

„Der Geschäftszweck ist mit der Steigerung und der guten wirtschaftlichen Lage der HTG erfüllt“, untermauerte er und betonte, dass es in der vorausgegangenen Aufsichtsratsitzung keine Bedenken gegeben habe. Im SÜDKURIER-Gespräch erklärte er, dass man die ausstehenden Mieten für das Kurhaus Hinterzarten, das die dortige Gemeinde der HTG für eine gewisse Zeit stundete, inzwischen beglichen habe. Ihn erfreue der Stimmungswandel und die Aufbruchstimmung, die in der Region gelungen seien. „Es gibt fast kein Hotel ohne Handwerker, weil die Betriebe wieder an die Zukunft glauben und auch keine Gruppierung mehr, die die HTG in Frage stellt“, freute er sich. Außerdem erinnerte er, dass man 2011 schließlich schwarze Zahlen geschrieben habe und man Geld zurückführen könne. Ende 2013 könnte das Ziel erreicht werden auf das Anfangsniveau zurückzukehren, weil das Anfangskapital aufgeknabbert worden sei. Dabei denke er an ein Ergebnis, das Rücklagen mit einem guten sechsstelligen Betrag möglich mache. Außerdem habe man durch die Einrichtung der HTG zirka eine halbe Million Euro an Kosten eingespart. Auf eine Erweiterung der Mitgliedgemeinden angesprochen, meinte Wirbser: „Wer zu uns passt und zu uns will, soll mit uns Kontakt aufnehmen“.

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