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20.07.2012  |  0 Kommentare

Gütenbach Rena setzt auf regenerative Technologien

Gütenbach -  Eine Erweiterung im Rena-Vorstand gibt einen Fingerzeig für die weitere Entwicklung: Bernhard Stulz von der im April angeschlossenen Stulz H+E Group bringt Geschäftsfelder aus den Bereichen Abwasser-, Müll- und Chemierecycling in die Unternehmensgruppe ein.

Bernhard Stulz

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Eine Erweiterung im Rena-Vorstand gibt einen Fingerzeig für die weitere Entwicklung: Bernhard Stulz von der im April angeschlossenen Stulz H+E Group bringt Geschäftsfelder aus den Bereichen Abwasser-, Müll- und Chemierecycling in die Unternehmensgruppe ein. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Stulz H + E GmbH (SH+E Group) und verantwortet in der Geschäftsführung der Rena GmbH die mehrheitlich zur Rena gehörende Stulz H+E Group. Sie ist laut einer Pressemitteilung der Rena eine technologisch führende Unternehmensgruppe in den Bereichen Wasseraufbereitung, Abwasser- und Chemierecycling für industrielle und kommunale Anwendungen sowie „Waste to Energy“ - und Bio- Energie-Anlagen, mit einer stark wachsenden internationalen Ausrichtung. Im Geschäftsjahr 2010/11 erreichte die SH+E Group eine Gesamtleistung von etwa 250 Millionen Euro.

Bereits im April dieses Jahres hatten die zwei mittelständischen Unternehmen Rena und SH+E mit Sitz in Grafenhausen die strategische Partnerschaft angekündigt. Die komplementären Märkte und Produktpaletten sowie die kombinierten Produktionskapazitäten ermöglichen eine neue Positionierung am Markt. Beide Firmen erwarten durch die Zusammenarbeit ein Wachstumspotential, besonders in den Zukunftsmärkten Wasser- und Chemierecycling sowie „Waste to Energy“.

„Das neue Geschäftsfeld Wasser und Energie ist jetzt unser größtes Standbein und wird Schwankungen in unseren anderen Geschäftsbereichen, wie etwa im Solarbereich, kompensieren“, so Jürgen Gutekunst, Geschäftsführer Rena GmbH. „Mit unserem Know-how im Anlagenbau für die nasschemische Prozessierung, z.B. in der Solarzellenherstellung, und den SH+E Group-Technologien für Wasser- und Chemierecycling, bieten sich uns neue gemeinsame Marktpotentiale, die wir ausschöpfen wollen.“

Erste gemeinsame Projekte im Bereich der Wasseraufbereitung und Energiegewinnung werden heute bereits realisiert. „Die zukünftige Ausrichtung der Rena wird sich noch stärker in Richtung regenerativer Technologien verändern“, so Bernhard Stulz. „Mit Rena ergeben sich für die SH+E Group produktionstechnisch neue Lösungen und Standardisierungsmöglichkeiten in allen Produktbereichen.“

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