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Ein Eiskletterausflug bei Vollmond endete in der Nacht auf Mittwoch für einen jungen Mann tragisch. Er stürzte ab. Die Bergwacht war im Großeinsatz.

In der Nacht auf Mittwoch stürzte ein Eiskletterer am Zweribachfall unterhalb des Geländers der letzten Wegquerung ab und verletzte sich schwer. Gemeinsam wollten Vater und Sohn die vom Vollmond ausgeleuchtete Eiswand in Angriff nehmen. Diese Gelegenheit ergibt sich nur selten, sind die Fälle doch tagsüber zumindest der Morgensonne bis Mittag ausgesetzt, und in den auf geweichten Eiswänden hält kein Anker.

Den Großeinsatz der Begwachtgruppen Waldkirch, mit acht Mann vor Ort, und den mit sieben Helfern personell nur wenig schwächer vertretenen Furtwangern unter Leitung von Rainer Probst löste vermutlich der Vater gegen 20.40 Uhr per Handy aus. Kreisübergreifend kommen in diesem Bereich „Wälder“ und „Täler“ Rettungskräfte gemeinsam zum Einsatz. Gesamtleitung hatte die Leitstelle Emmendingen. Ausgeleuchtet von der Feuerwehr aus Wildgutach und Obersimonswald, wurde der Schwerverletzte per Akia rund 300 Höhenmeter tiefer transportiert, wo ihn ein Skidoo im Nachläufer, Ente genannt, bis zum Rettungswagen aus Elzach beförderte. Ein Rettungshubschrauber war in dem sehr steilen Gelände nicht einsetzbar.

Medizinische Erstbetreuung leisteten Rettungsassistenten aus Waldkirch, von dort waren auch die Polizeikräfte, die den Unfall aufnahmen.

Die Kosten machen die beteiligten Retter bei den Krankenkassen der Verunfallten geltend, die zunächst auch leisten müssen. Haben die Verletzten keine Zusatzversicherung, nimmt die Kasse direkt bei ihnen Regress.

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