Die Furtwanger Narretei braucht hinter den Kulissen ein gut geöltes Räderwerk
Die Narren feiern in diesen Tagen unbeschwert Fasnet in Furtwangen. Hinter Umzügen, Bällen und dem närrischen Treiben auf den Straßen steht freilich eine gut geölte Organisation der Furtwanger Narrenzunft. Es ist ein routiniertes Team, das hinter den Kulissen für reibungslose Organisation sorgt, viele Zunftmitglieder arbeiten seit vielen Jahren als zuverlässige Helfer im Hintergrund.
Auf zwei wichtigen Positionen gibt es in diesem Jahr Veränderungen. Für die Verpflegung beim Zunftball, bei der Elfimess und am schmutzigen Dunschdig zeichnet erstmals Monika Diehr verantwortlich. Die 42-jährige Köchin im Altenheim löst Axel Becker ab, der zehn Jahre lang als Zunftwirt tätig war. Von der Einteilung der Bedienungen beim Zunftball bis zum Einkauf von 600 Würsten mit Wecken für den Kinderumzug und der entsprechenden Portion Süßigkeiten reicht der Aufgabenbereich der Zunftwirtin.
Arbeitsbeginn vor Weihnachten Auch hinter dem Posten des „Verantwortlichen für die Straßenfasnet“ verbirgt sich ein Arbeitspensum, das weit vor Weihnachten schon in Angriff genommen wird. Helmut Streifer war zehn Jahre lang für diesen Aufgabenbereich verantwortlich. Er gab das Amt aus beruflichen Gründen in andere Hände, wie Zunftmeister Christoph Winker berichtete. Aus dem Kreis der Hexen erklärten sich ziemlich spontan zwei junge Männer bereit, Streifers Aufgaben gemeinsam zu übernehmen. Christian Wolf und Eduardo Pisanielle zeichnen dieses Jahr zum ersten Mal für diesen Bereich verantwortlich. Sie organisieren die Aufstellung der Umzüge, angefangen beim Narrenbaumsetzen bis zum großen Umzug am Fasnet-Sonntag.
Zuvor haben sie die entsprechenden Genehmigungen einzuholen, sie klären mit Landratsamt und Polizei Straßensperrungen und die entsprechenden Beschilderungen ab. Mit Vereinen wird darüber hinaus besprochen, wer bei Veranstaltungen der Straßenfasnet Bewirtungsstände aufbaut und wo die Stände zu platzieren sind. Auch die nötigen Konzessionen holt die Narrenzunft für die Vereine ein.