Schon bei der jüngsten Börse im Herbst war der Ansturm riesig. Doch es gab erneut eine deutliche Steigerung. Die Besucher, sowohl mit vollen wie mit leeren Taschen, standen bereits Schlange, als die Verantwortlichen an der Halle ankamen. In kürzester Zeit waren die Tische in der Festhalle mit allerlei Dingen belegt. Der Ansturm war die ganze Zeit über wesentlich größer als bei der Tauschbörse im Herbst. Wieder wurde vieles, was sonst im Müll gelandet wäre, einer neuen Verwendung zugeführt. Kaum waren die Sachen ausgepackt und auf den Tischen ausgebreitet, fand sich oftmals bereits ein Interessent, der sie wieder mitnahm.
Allerdings musste die TTG auch feststellen, dass der Rest, der in einem Container entsorgt werden muss, ebenfalls deutlich gestiegen ist. Offensichtlich habe man auch beim Landratsamt bereits etwas Ähnliches geahnt und einen größeren Container aufgestellt.
Dabei achtete die TTG am Ende der Veranstaltung darauf, dass nicht alles in dem Müllcontainer landet, was nicht mitgenommen wurde. Es fand noch einmal eine gründliche Mülltrennung statt. Trotzdem nahm neben der Masse gut erhaltener und brauchbarer Gegenstände auch die Menge der Dinge zu, die wirklich Müll sind und nicht mehr gebraucht werden können. So eine Müllentsorgung sei nicht Sinn dieser Tauschbörsen. Ein Beispiel war für Feßler eine angebrochene Spraydose mit Lufterfrischer, die offensichtlich noch aus den Neunzigerjahren stammte.
