Vier Studentinnen des Frauen-Studienganges Wirtschaftsnetze wurden mit einem Stipendium ausgezeichnet
Furtwangen (hei) Mit diesem Stipendium will die Firma Hewlett-Packard besonderes Engagement einzelner Studentinnen würdigen, nachdem der Konzern bereits als Partner dieses Studienganges von Anfang an die Hochschule Furtwangen kräftig unterstützt. Dazu war Volker Smid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hewlett Packard Deutschland, nach Furtwangen gekommen.
Dass der Deutschland-Chef des weltweit größten IT-Unternehmens mit 321 000 Beschäftigten und 114 Milliarden Dollar Umsatz für diese Auszeichnung persönlich kam, zeigt den Stellenwert der Hochschule. Gabriele Hecker, Professorin und Leiterin des Frauen-Studiengangs Wirtschaftsnetze stellte stolz fest, dass an der Hochschule Furtwangen die Frauen bereits eine wesentlich größere Rolle spielten als an anderen Hochschulen. In diesem Jahr haben so in allen Fakultäten der Wirtschaftsinformatik zusammen mehr Frauen (55) das Studium begonnen als Männer (41). Das entspreche fast 60 Prozent Frauen in der Wirtschaftsinformatik, bundesweit seien es durchschnittlich gerade einmal 20 Prozent.
Smid betonte, wie wichtig es sei, mehr Frauen auch für Führungspositionen zu gewinnen. Wegen fehlender Bewerbungen sei dies im Moment gar nicht so einfach. Für die Studentinnen der Hochschule Furtwangen bedeutet dies gute Aussichten für die Zukunft. Ausgezeichnet wurden mit einem Stipendium von jeweils 2000 Euro Studentinnen der Wirtschaftsnetze, die sich durch besondere Leistungen und besonderes Engagement hervorgetan hatten.
Eine Besonderheit bei der Vergabe am Mittwoch war dabei, dass eine der Preisträgerinnen, Elisabeth Kusmin, die aus Kasachstan stammt, zurzeit in Edinburgh studiert. Die Preisverleihung wurde deshalb über das Internet nach Schottland übertragen. Weitere Preisträgerinnen sind Jenny Joos aus Elzach, Ariane Agricola aus Villingen, die neben dem Studium auch noch zwei Kinder groß zieht, und Julia Dury aus Bräunlingen.