Triberg - Schön für die SVT-Familie: Vor allem die Jugendarbeit blüht und der Verein wächst immer noch. Derzeit hat er 310 Mitglieder. Andreas Winter, der seit 13 Jahren den Vorsitz inne hat, freute sich über das Medieninteresse, das dem SVT in letzter Zeit entgegen gebracht wird: "Das kommt nicht von ungefähr", ist er sich sicher, "denn dafür muss ein Verein interessant sein und sportliche Erfolge haben."
Die Voraussetzungen für den sportlichen Aufstieg schufen Mike Pfaff und Markus Kammerer, wie der Vorsitzende betonte. Er bedauerte das Ausscheiden von Ewald Wolber als Sportmanager in der Abteilung Ringer, ebenso die Trennung von Schwergewichtler Antal Bures. Trotz mancher Rückschläge, auf die Andreas Winter detailliert einging, konnte die erste Mannschaft einen vierten Tabellenplatz in der Oberliga Südbaden erringen. Die zweite Ringermannschaft wurde sogar Vizemeister und schaffte den Aufstieg in die Bezirksliga.
Winter zeigte sich sehr beeindruckt von den Leistungen der jungen Mannschaft, die erst vor drei Jahren entstanden ist. Dann aber lobte er die Jugendabteilung, von der sich vier Ringer für die deutsche Meisterschaft qualifizieren konnten. Luisa Springmann wurde dritte deutsche Meisterin, Marcel Dold gewann die Bronzemedaille bei der C-Jugend und Jan Rotter holte zum fünften Mal den deutschen Meistertitel bei der A-Jugend, während sein Bruder Kai bei den Junioren einen fünften Platz erkämpfte. Die Triberger Schülermannschaft aber "schoss den Vogel ab", wie der Geschäftsführer Bernd Imhof betonte. Sie gehört inzwischen zu den zehn besten Schülermannschaften in ganz Deutschland.
