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Triberg Sportverein auf Erfolgskurs

05.05.2008
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Das vergangene Jahr war wohl der erfolgreichste Abschnitt in der 110-jährigen Geschichte des Sportvereins Triberg (SVT). Nicht nur bei regionalen und nationalen Wettkämpfen, sondern auch bei internationalen Meisterschaften belegten die Triberger vordere Plätze. Dies wurde bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Bären" mit Zahlen und Fakten belegt.

Triberg - Schön für die SVT-Familie: Vor allem die Jugendarbeit blüht und der Verein wächst immer noch. Derzeit hat er 310 Mitglieder. Andreas Winter, der seit 13 Jahren den Vorsitz inne hat, freute sich über das Medieninteresse, das dem SVT in letzter Zeit entgegen gebracht wird: "Das kommt nicht von ungefähr", ist er sich sicher, "denn dafür muss ein Verein interessant sein und sportliche Erfolge haben."

Die Voraussetzungen für den sportlichen Aufstieg schufen Mike Pfaff und Markus Kammerer, wie der Vorsitzende betonte. Er bedauerte das Ausscheiden von Ewald Wolber als Sportmanager in der Abteilung Ringer, ebenso die Trennung von Schwergewichtler Antal Bures. Trotz mancher Rückschläge, auf die Andreas Winter detailliert einging, konnte die erste Mannschaft einen vierten Tabellenplatz in der Oberliga Südbaden erringen. Die zweite Ringermannschaft wurde sogar Vizemeister und schaffte den Aufstieg in die Bezirksliga.

Winter zeigte sich sehr beeindruckt von den Leistungen der jungen Mannschaft, die erst vor drei Jahren entstanden ist. Dann aber lobte er die Jugendabteilung, von der sich vier Ringer für die deutsche Meisterschaft qualifizieren konnten. Luisa Springmann wurde dritte deutsche Meisterin, Marcel Dold gewann die Bronzemedaille bei der C-Jugend und Jan Rotter holte zum fünften Mal den deutschen Meistertitel bei der A-Jugend, während sein Bruder Kai bei den Junioren einen fünften Platz erkämpfte. Die Triberger Schülermannschaft aber "schoss den Vogel ab", wie der Geschäftsführer Bernd Imhof betonte. Sie gehört inzwischen zu den zehn besten Schülermannschaften in ganz Deutschland.

Jugendleiterin Barbara Pfaff lieferte einen ausführlichen Bericht über spannende Turniere, sportliche Erfolge, abenteuerliche Freizeiten und Aktivitäten beim Stadtfest. Sie bedankte sich bei den Trainern und bei den Eltern der Jugendlichen für jede Unterstützung.

Auch im Rasenkraftsport gab es viele Erfolge, wie Abteilungsleiter Karl-Heinz Dold darlegte. Bei den Europameisterschaften in Waiblingen wurde Frank Hilbert Europameister, sein Bruder Christian holte die Silbermedaille und Jürgen Kammerer Bronze.

In der Vereinskasse herrschte dieses Mal kein Minus vor, sondern ein deutliches Plus. Die Kassenprüfer Josef und Christoph Selc bescheinigten einwandfreie Kassenführung, sodass die Entlastung des Vorstands einstimmig über die Bühne gehen konnte. Bei den Wahlen wurden der stellvertretende Vorsitzende Mike Pfaff, der Geschäftsführer Bernd Imhof, die zweite Kassiererin Gudrun Winter und der erste Kassenprüfer Josef Selc in ihrem Amt bestätigt. Auch Karl-Heinz Dold, der Abteilungsleiter für Rasenkraftsport, wurde einstimmig wieder gewählt.

Neu gewählt wurde Holger Kitiratschky als stellvertretender Jugendleiter und als passive Beiräte Gunnar Rotter und Thomas Hagemann. Sogar das seit längerer Zeit unbesetzte Amt des Sportmanagers, der die Abteilung Ringen zu leiten hat, wurde wieder besetzt und zwar mit Frank Becker.

Ehrungen

In Abwesenheit wurde Josef Selc zum Ehrenmitglied ernannt, da er seit Jahrzehnten den Verein unterstützt. Mehrere Ehrungen standen noch auf dem Programm, jedoch nur drei konnten durchgeführt werden. Die anderen Jubilare waren entschuldigt, daher werden ihnen Ehrenzeichen und Urkunde nachgereicht. Geehrt wurde Axel Fenski für 10 Jahre, Detlev Leckelt für 25 und Heinrich Kübler für 60 Jahre Mitgliedschaft. (kim)

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