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Furtwangen So knapp ging es zu, als das Feuer ausbrach

10.02.2012
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Familie Haas ist überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Furtwanger und hat offenbar eine geeignete Wohnung gefunden. Kleidung und Spielsachen wurden schon reichlich gespendet.

– Von der großen Hilfsbereitschaft der Furtwanger tief beeindruckt und für die Zukunft ermutigt sehen sich Sabrina und Markus Haas, die Brandopfer vom Katzensteig. „Das ist einfach überwältigend, vielen herzlichen Dank“, sagte gestern die zweifache Mutter, die bei der Evakuierung eine Rauchvergiftung erlitt und über Nacht in der Klinik bleiben musste.

Das Ehepaar, die Mädchen Helen und Elena sowie die beiden Hunde hätten „ziemlich sicher“ eine Wohnung in der Nähe des alten Hauses, freut sich Markus Haas. Auch über Bekleidung und Spielzeug für die Kinder verfügt die Familie in ausreichender Menge.

Wie dramatisch es am Dienstagmorgen tatsächlich zuging, berichtet das Ehepaar gestern. So wachte Markus Haas nicht durch die Rauchmelder auf, sondern durch ein lautes Knacken. Das Feuer war bereits ausgebrochen und stand kurz bevor, sich seinen Weg vom Obergeschoss in den Wohnbereich im Erdgeschoss zu suchen. Weil gerade das Kinderzimmer renoviert werden sollte, schliefen die Kindergartenkinder glücklicherweise im elterlichen Schlafzimmer. Die Mutter konnte ihnen ein paar Decken überwerfen, die Familie konnte ein paar Kleider an sich raffen und dann ging es durch einen Nebeneingang ins Freie. „Es war gespenstisch. Wie ein Wasserlauf wälzten sich Feuer und Rauch die Treppe herab“, erinnert sich Haas an den Moment, als er sein 150 Jahre altes Elternhaus verließ. Unmittelbar danach nahm das Rote Kreuz die Familie in Obhut.

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