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15.11.2011  |  von  |  0 Kommentare

Furtwangen Schüler lernen Berufe kennen

Furtwangen -  Furtwangen – Eine weitere wichtige Ergänzung erhielt nun die Berufsinformation an der Furtwanger Realschule: im Rahmen der Berufsorientierung gab es informative Gesprächsrunden im kleinen Kreis mit Auszubildenden mehrerer Betriebe. Das neue Konzept hat sich dabei gut bewährt und wird voraussichtlich zur Dauereinrichtung werden.An der Realschule am Furtwanger Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) spielt die Berufsorientierung schon immer eine große Rolle.

In kleinen Gruppen werden die Realschüler jeweils von Auszubildenden aus ganz verschiedenen Berufen und Firmen über Ausbildung, Beruf und Ähnliches informiert.  Bild: Bild: Heimpel



Schüler lernen Berufe kennen

Praktika gehören ebenso dazu wie Bildungspartnerschaften mit Betrieben, die Bildungsmesse oder der jährliche Besuch des Informationszentrums der Agentur für Arbeit. Eine wichtige Ergänzung ist hier der direkte Kontakt zu Auszubildenden, um den Schülern Informationen aus erster Hand zu bieten. Im vergangenen Jahr wurde dies mit einer Informationsveranstaltung versucht, bei der die Azubis vor der ganzen Klasse referierten. Das Ergebnis war zwar gut, doch man könne es noch verbessern, so die Überzeugung von Michael Goldschmidt, für die Berufsorientierung zuständiger Lehrer an der Realschule.

So wurde in diesem Jahr diese Info wieder angeboten, dieses Mal aber in kleinen Gruppen. Die drei neunten Klassen absolvierten dabei drei Einheiten von jeweils zwei Unterrichtsstunden. Eine Einheit betraf den Besuch der Agentur für Arbeit mit der Beratung durch den Berufsberater. In der zweiten Einheit standen dann zwölf Azubis bereit, die in kleinen Gruppen die Schüler kurz über ihre Ausbildung, ihren Betrieb und den entsprechenden Beruf informierten. Vertreten waren hier mit ihren Azubis die Firmen S. Siedle & Söhne, Reiner, Autohaus Siedle, Bauunternehmung Hermann, Rena, der Kindergarten Maria Goretti und die Stadt Furtwangen. Nach einer kurzen Erläuterung durch die jeweiligen Azubis konnten die Schüler hier direkt Fragen stellen. Diese Möglichkeit wurde intensiv genutzt, gerade in den Fällen, in denen sich die Schüler für diesen Berufszweig interessierten. „Es war ein toller Austausch“, so die Schüler ebenso wie die Azubis. Für die Auszubildenden war es vor allem auch motivierend, wenn sie Schüler offensichtlich ganz gezielt für den eigenen Beruf interessieren konnten.

Die dritte Einheit schließlich drehte sich um weitere Fragen bei der Berufswahl. Hier informierten unter anderem die Ausbilder verschiedener Betriebe. Die Schüler erfuhren, wie eine Bewerbung abläuft, wie sie einen entsprechenden Test absolvieren und Ähnliches mehr. Nach diesen positiven Erfahrungen ist sich Michael Goldschmidt sicher, dass man nun das ideale System gefunden hat und die Berufsorientierung auch künftig in dieser Form ablaufen wird.

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