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Furtwangen Schräge Vögel heizen Hexenball ein

30.01.2012
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Der frühere Zeitpunkt für den Furtwanger Hexenball bewährt sich. Der Saal war am Samstagabend ausverkauft. Tänze und Guggenmusiken sorgten für exzellente Stimmung.

– Das neue Konzept für den Furtwanger Hexenball und der neue Termin bereits vor dem Ausrufen bewährte sich: Die Festhalle war ausverkauft und es herrschte eine hervorragende Stimmung. Seit vielen Jahren schon gehört der Hexenball in Furtwangen als Auftakt der großen Bälle zum Fasnetprogramm.

Hexenmeister Franz Pfaff konnte neben Zunftmeister Christof Winker auch wieder einige Gastgruppen begrüßen. Bei diesem traditionellen Einzug sorgte die Guggemusik Hörsturz für die richtige Untermalung mit dem Narrenmarsch. Beim zweiten Auftritt der Guggemusik Hörsturz gegen Ende des Programms hielt es keinen mehr auf den Plätzen. Die Musiker heizten dem Saalpublikum so richtig ein. Diese Furtwanger Guggemusiker waren aber nicht die einzigen, denn auch eine Gastgruppe war dabei: Die „Dachkirnerpfiefer“ aus St. Peter hatten sich angesagt. Dies waren offensichtlich schräge Vögel mit Holzschuhen und typischer Guggemusik-Maske, die da in den Saal einzogen und ebenfalls einige Zeit für Stimmung sorgten.

Wesentlich beim Hexenball sind aber immer die verschiedenen Tänze. Auch in diesem Jahr fiel dabei das Bühnenbild auf. Denn jede der Tanzgruppen hatte ein eigenes, farbenprächtiges Bühnenbild passend zur jeweiligen Show, das immer aufwändig von der Hexengilde vor dem Ball gemalt wird. Den Auftakt dieser Darbietungen bildete das Jugendballett. Hier waren es zwei tanzende Engel, die zuerst von einer Übermacht von Teufeln vertrieben wurden, bevor sich die beiden Gruppen dann zusammentaten und den Tanz gemeinsam beendeten.

Ein süßes Bild boten dann viele eifrige Bienen vom gemischten Ballett, die ihre Tanznummer zu verschiedenen Variationen des Biene-Maja-Themas darboten.

Im Gefängnis bei der Dalton Bande von Lucky Luke landet kann man schließlich mit dem Männerballett. Im gestreiften Gefängnis-Outfit boten die Männer hier eine flotte Nummer, wie jedes Jahr auch mit viel Akrobatik gewürzt. Nicht fehlen darf beim Hexenball natürlich auch der Hexentanz, meist mit einem schaurigen Einschlag. Aber statt als Auftakt wurde diese Geschichte nun zum Ende des Programms um Mitternacht dargeboten: eine junge Frau wurde im Wald von den Hexen entführt und damit selbst zur Hexe.

Stimmt
da kann ich in vollem Umfang zustimmen was pudelwohl schreibt.
Sehr gut
und eine Steigerung zum letzten Jahr. Super war diese Live-Musik sowie die Auftritte, echt klasse!
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