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Furtwangen Neuer Dirigent besteht Feuertaufe

Beschwingt begleitete die Stadtkapelle Furtwangen die Musikfreunde der Uhrenstadt ins Jahr 2009. Als neuer Dirigent bestand Thomas Spiegelhalder beim traditionellen Neujahrskonzert seine Feuertaufe mit der musikalischen Reise nach Österreich-Ungarn.

Das erste Neujahrskonzert unter Leitung von Thomas Spiegelhalder war rundum gelungen. Die Furtwanger Stadtkapelle erfreute die Musikfreunde mit einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Konzertabend zum Jahresauftakt 2009. Bilder: Hajek
Das erste Neujahrskonzert unter Leitung von Thomas Spiegelhalder war rundum gelungen. Die Furtwanger Stadtkapelle erfreute die Musikfreunde mit einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Konzertabend zum Jahresauftakt 2009. Bilder: Hajek |

Furtwangen – Die musikalische Vielfalt brachten die Musiker der Furtwanger Stadtkapelle deutlich zum Ausdruck, das Programm reichte vom klassischen Marsch bis zur zeitgenössischen Suite „Puszta“. Thomas Spiegelhalder, der die Stadtkapelle und die Jugendkapelle erst seit wenigen Monaten leitet, spornte die Musiker zu ausdrucksvollem Spiel an.

Bis zum letzten Platz besetzt war die Festhalle, als die Stadtkapellen-Vorsitzende Nicole Weckerlin die Gäste willkommen hieß und die gemeinsame Probenzeit mit dem neuen Dirigenten Thomas Spiegelhalder als gelungen hervorhob. „Ziemlich klein geworden, aber hoch motiviert“, charakterisierte die Vorsitzende die Jugendkapelle und ermutigte Eltern, ihre Kinder zum Musizieren zu schicken. „Bei uns sind Ihre Sprösslinge gut aufgehoben“. Als „Reiseleiter“ durch Österreich-Ungarn bewährte sich Klaus Zandomeni mit kurzen Erläuterungen zu den Stücken.

Der Nachwuchs leitete das Konzert ein, erst feierlich mit einer Choralbearbeitung, der abwechslungsreichen „Discovery-Ouvertüre“ und schließlich lebendig-schwungvoll mit „Dragon Slayer“ (Drachenjäger) von Rob Grice.

Die Stadtkapelle glänzte insbesondere mit der Suite „Puszta“, vier Zigeunertänzen, komponiert von Jan van der Roost, der 1956 in Belgien geboren wurde. Er ließ sich zu seinen Tänzen von Brahms, Dvorak und Liszt inspirieren. Stimmungen der Puszta-Weiten zauberten die Musiker in die Festhalle Furtwangen: heiter und schwungvoll im ersten Satz, es folgten melancholische Melodien, und mit wuchtigem Temperament klang das Werk aus.

Solistische Akzente setzten die Flötistinnen Alexandra Burger und Nicole Weckerlin. Die Furtwanger Zuhörer waren begeistert von dem Werk, für das die Stadtkapelle beim Wertungsspielen 2008 mit einem ersten Rang mit Auszeichnung belohnt worden war.

Die Festmusik der Stadt Wien von Richard Strauß und ein Konzertwalzer von Julius Fucik, beides Kompositionen für Blasorchester, komplettierten den ersten Programmteil.

Mit Musicalklängen ging es weiter, eine Melodienfolge aus dem Musical „Elisabeth“ erinnerte an Momente im Leben dieser populären Kaiserin. Einschmeichelnd das Vilia-Lied aus Lehars Operette „Die lustige Witwe“. Lebhaft und vergnüglich erklang die „Tritsch-Tratsch-Polka“ des Walzerkönigs Johann Strauß, und der flott und exakt gespielte Deutschmeister-Regimentsmarsch setzte den Schlusspunkt unter ein überaus vielseitiges und unterhaltsames Programm. Ohne Zugabe freilich entließen die Zuhörer die Musiker nicht von der Bühne.

Der Radetzkymarsch wurde gespielt, und das gleich zwei Mal. Auch wenn sich die Furtwanger Musikfreunde erst beim zweiten Mal zum Mitklatschen animieren ließen, so war doch die Begeisterung groß. Über die Ehrungen und die Ansprache von Bürgermeister Richard Krieg wird der SÜDKURIER noch berichten.

Bildergalerie im Internet:

www.suedkurier.de/bilder

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