Furtwangen – Dieses erste Furtwanger Bar-Camp bekam den Titel „Fu-Camp“. Initiator und Betreuer der Studentengruppe ist der Soziologe der Fakultät, Professor Stefan Selke. Er will dieses Projekt im Rahmen einer Lehrveranstaltung jährlich etwa zum gleichen Zeitpunkt verwirklichen.
Die Studenten beschäftigen sich bereits im Wintersemester mit dieser Thematik und lernen unter anderem durch Exkursionen ähnliche Veranstaltungen kennen. Dann geht es an die Organisation des Fu-Camp, das bereits bei seiner ersten Auflage auf großes Interesse stieß. Rund 170 Teilnehmer aus der ganzen Bundesrepublik waren nach Furtwangen angereist, um an diesem Kongress zum Thema der Weiterentwicklung im Bereich der Medien teilzunehmen. Die Bandbreite war sehr groß: Informationen über China und seine Sprache und Kultur standen ebenso auf dem Programm wie Diskussionen zur Sperrung bestimmter Seiten im Internet, die immer wieder als Zensur verstanden wird. Auch die Weiterentwicklung in vielen anderen Bereichen wie dem Vertrieb von Musik über das Internet wurde fachkundig diskutiert. Aus Furtwangen selbst war es natürlich eine ganze Reihe von Studenten, die sich hier beteiligte. Von außerhalb aber waren es vornehmlich Teilnehmer, die bereits im Beruf stehen und hier oftmals auch an entscheidender Stelle. Vom selbstständigen Fotografen bis zum Manager aus dem Verlagswesen war alles vertreten.
