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Furtwangen Kinder haben Spaß beim Ball

22.02.2012
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Zahlreiche Kinder feiern begeistert den fünften Ball der Buslochhexen am letzten Tag der Fasnet 2012.

Am letzten Tag der Fasnet 2012 gab es noch einmal verschiedene Fasnet-Veranstaltungen, und hier speziell für die Kinder. Denn auch der Nachwuchs soll sein närrisches Treiben und seinen eigenen Ball haben. In Furtwangen hat der Kinderball bereits eine lange Tradition von sicher 25 Jahren. Anfangs von der Spättle-Gruppe und später von der ganzen Zunft gemeinsam organisiert, ist dies jedes Jahr ein wichtiges Ereignis für die Kinder in Furtwangen.

Entsprechend groß war der Ansturm, der Pfarrsaal war gut besetzt. Die Mitglieder der Zunft geben sich viel Mühe, ein kindgerechtes Programm zusammenzustellen. Ganz wichtig aus Sicht der Zunft sind die traditionellen Fasnet-Sprüche. Daher wurde das Programm mit den Sprüchen eröffnet. Mutige Kinder konnten einzeln ans Mikrofon treten und einen Spruch loswerden. Damit alle zum Zuge kamen, wurden andere Sprüche wieder gemeinsam von der großen Schar von Kindern aufgesagt.

Es folgten im Pfarrsaal Spiele und Unterhaltung für die Kinder. Auch der Narrenmarsch wurde gesungen. Zuvor hatten die Kinder den Marsch bereits beim Einzug der Jugendkapelle hören können. Dabei gab es gleich noch Glückwünsche, denn der Dirigent der Jugendkapelle, Bernhard Weißer, feierte an diesem Tag seinen Geburtstag.

Auf dem Programm standen auch ein Tanz einer kleinen Gruppe aus dem Turnverein oder Jonglage mit Katrin Schätzle und eine Demonstration der verschiedenen Instrumente durch die Jugendkapelle. In Schönenbach ist die Tradition des Kinderballs bei weitem nicht so lang: Zum fünften Mal organisierten die Buslochhexen diese Veranstaltung.

Auch im Schönenbacher Gasthaus „Löwen“ herrschte reger Betrieb. Neben einer Bastelecke wurden auch hier verschiedene Spiele angeboten, bei denen die Kinder teils kräftig gefordert wurden, so bei der bekannten „Reise nach Jerusalem“. Aber auch Geschicklichkeit war gefragt. Und bei einem Spiel waren sogar die Mütter gefordert: Mit verbundenen Augen sollten sie ihre Kinder erkennen. Und tatsächlich erkannten alle Mütter ihre Kinder bereits in der ersten Runde nur durch Ertasten der Hände und Arme.

Zur Auflockerung gab es noch zwei Tänze: Spontan hatte sich eine Gruppe von Schülern der Klasse zwei an der Friedrichschule, alle aus Schönenbach, zusammengefunden und einen Tanz einstudiert, ebenso war eine Linacher Gruppe als Tänzer zu Gast.

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