Mein

Furtwangen Frost schreckt die Narren keineswegs

13.02.2012
Zum Thema


Nachtumzug bietet Einkehrmöglichkeiten für alle Geschmäcker. Guggenmusik heizt in der Festhalle ein

Der Nachtumzug der Schönenbacher Stohhansel hat auch bei seiner vierzehnten Auflage nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Frostige Temperaturen hatten entlang des Umzugsweges jedoch für einige Lücken in der Zuschauerschar gesorgt.

Dafür konzentrierten sich die närrischen und zum Großteil bunt kostümierten Besucher jeden Alters rund um den Dorfplatz. Dort waren auch mehrere Stände aufgebaut, um die Gästeschar mit nahrhaften Speisen und wärmenden Getränken zu versorgen. Während einige Frostunempfindliche sich der Kälte trotzend im Freien vergnügten, zog es die Anderen in die verschiedenen eigens dafür hergerichteten Besenwirtschaften.

Als erste Anlaufstelle lag der Dorfgemeinschaftsraum am Weg, wo die Besucher bei den veranstaltenden Strohhansel zur Musik von DJ Manne auch das Tanzbein schwingen konnten. Nicht anders war es im Zelt vor dem Dorfgemeinschaftsraum, nur dass hier das Publikum noch einen Ticken jünger war. Auf dem Weg zur Mehrzweckhalle kam man nur schwer an der Bar in Puchingers Garage vorbei, ohne sich dort einen wärmenden Stopp zu gönnen.

Als Party-Mekka etablierte sich einmal mehr die üppig dekorierte Halle, wo die auftretenden Furtwanger Guggemusiken wie jedes Jahr auf ein dankbares Publikum trafen und mit ihrer Musik die Stimmung zum Sieden brachten. Wer es gerne etwas ruhiger und gelassener bei der trotzdem gebotenen Fasnetstimmung haben wollte, ging in den Tannenhof. Waren in den vorgenannten Orten die Sitzgelegenheiten meist rar, so bot der Tannenhof bei Tanzmusik vom CD-Player die erholsamen Sitzplätze, wo man auch sein Essen im Sitzen einnehmen konnte.

Rotes Kreuz und Polizei sorgten mit ihrer Präsenz dafür, dass alles ruhig blieb, aber bereits Strohhansel-Chef Markus Hummel hatte beim vorhergehenden Empfang im Dorfgemeinschaftsraum die Aussage getroffen: „ Spaß solls Euch mache, s´hät sich bis hit no keiner denäbä benomme, zum Stritte brucht keiner noch Schönebach kumme.“

Alle Artikel, Bilder und Videos zur Fastnacht in der Region
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln