Einen regelrechten Ansturm erlebte das Uhrenmuseum: Für einen Euro Eintritt durften sich Radfreunde, aber auch neugierige Furtwanger, bei einer 15-Minuten-“Turboführung“ mit der Einrichtung vertraut machen. Selten dürften so viele Menschen innerhalb einer Stunde im Museum gewesen sein. „Ich hoffe, die waren neugierig und kommen wieder“, meinte schmunzelnd Johannes Graf.
Auf dem Gerwigplatz waren Karl-Heinz Wintermantel und seine Tochter Corina als Uhrenträger und Trachtenmädchen begehrte Fotomotive. Neben dem Truck des Radiosenders positionierten sich die Schönwälder Alphornbläser. Als diese dann die meterlangen Instrumente gegen Handorgel und Blasinstrumente tauschten, wagten so manche Radler ein Tänzchen. Ein bisschen Werbung für die Stadt machte Bürgermeisterstellvertreter Professor Manfred Kühne: etwa für den neuen Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften: „Aber das brauchen Sie ja nicht“, schmeichelte er seinem mobilen Publikum. Den Ausgang nahmen viele Radler über Wilhelm- und Bregstraße: Den Beifall von Passanten quittierte der eine oder andere mit einer übermütigen „La-Ola-Welle“ auf dem Rad.
