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Furtwangen Die Speisung der 2000 Biker

03.08.2012
Furtwangen -  Das hat super geklappt: Satt und reich an Eindrücken fuhr die rund 2000 Radler starke „Tour de Ländle“ am Donnerstagmittag weiter nach Waldkirch.

Salat gefällig? Monika Wehrle (links) und Petra Brugger richten eine der Verpflegungsstationen kurz vor Ankunft der Radler.

Offenbar hatten nicht alle schwere Beine am sechsten Tourtag: Die zünftigen Rhythmen der Schönwälder Alphornbläser animierten zu manchem Tänzchen.

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Sie kamen, aßen, staunten und fuhren weiter: Geschätzt rund 2000 Teilnehmer der Etappenfahrt Tour de Ländle machten gestern gut 90 Minuten in Furtwangen Station. Mensa, Vereine, Ferienland und SWR 4 bereiteten den Gästen einen freundlichen und bestens organisierten Empfang. Der Stress blieb aus, weil, wie Susanne Austel vom Tourismus-Büro im Nachhinein bilanzierte, die Biker nicht in einem Riesenpulk ankamen. Nachdem sie im Hochschulinnenhof ihre Räder abgestellt hatten, begaben sich die Biker in einen kulinarischen „Korridor“. Kassen, Getränke- und Essensausgaben waren wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht. Zu längeren Warteschlangen kam es nicht. Ihre Mittagessen verzehrten die Biker an langen Reihen von Biertischganituren.

Einen regelrechten Ansturm erlebte das Uhrenmuseum: Für einen Euro Eintritt durften sich Radfreunde, aber auch neugierige Furtwanger, bei einer 15-Minuten-“Turboführung“ mit der Einrichtung vertraut machen. Selten dürften so viele Menschen innerhalb einer Stunde im Museum gewesen sein. „Ich hoffe, die waren neugierig und kommen wieder“, meinte schmunzelnd Johannes Graf.

Auf dem Gerwigplatz waren Karl-Heinz Wintermantel und seine Tochter Corina als Uhrenträger und Trachtenmädchen begehrte Fotomotive. Neben dem Truck des Radiosenders positionierten sich die Schönwälder Alphornbläser. Als diese dann die meterlangen Instrumente gegen Handorgel und Blasinstrumente tauschten, wagten so manche Radler ein Tänzchen. Ein bisschen Werbung für die Stadt machte Bürgermeisterstellvertreter Professor Manfred Kühne: etwa für den neuen Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften: „Aber das brauchen Sie ja nicht“, schmeichelte er seinem mobilen Publikum. Den Ausgang nahmen viele Radler über Wilhelm- und Bregstraße: Den Beifall von Passanten quittierte der eine oder andere mit einer übermütigen „La-Ola-Welle“ auf dem Rad.

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