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Furtwangen Dicht gedrängt genießen Fans die Musik ihrer Bands

03.05.2011


Furtwangen – Der traditionelle „Tanz in den Mai“ war vor einigen Jahren noch landesweit ein Anlass, nach der Fastenzeit mal wieder ausgiebig zu feiern und zu tanzen. Die Gepflogenheiten haben sich etwas gewandelt und so trifft man sich zwischenzeitlich lieber gemütlich in der Kneipe, um sich an den Stücken einer Live-Band zu begeistern.

Dass diese Möglichkeit in der Nacht zum 1. Mai in Furtwangen gleich zweifach geboten war, zwang aber zur Qual der Wahl. Vor allem, da es sich gelohnt hätte, sich beide Konzerte anzuhören.

Im „Biercafé Engel“ ist dieser Termin traditionell mit dem Konzertabend der IG Metall verankert, der schon zum sechsten Mal stattfand. Mit der bekannten Coverband „No Limit“ hatten die IG Metall-Oberen aus Villingen-Schwenningen und Wirt Uwe Haug einen Glücksgriff getan. Bereits kurz nach 20 Uhr war der Engel schon rammelvoll und etliche Musikbegeisterte mussten sich noch dazwischenquetschen oder wieder abwandern.

Die IG Metall will neben der zentralen Veranstaltung zum 1. Mai in Schwenningen zweigleisig fahren und in Furtwangen, als Standort von kleineren Familienunternehmen, die Arbeitnehmer direkt vor Ort ansprechen. Da die Strukturen im oberen Bregtal anders als im Oberzentrum sind, wollte man auf diese Weise Präsenz vor Ort zeigen, was durch die Anwesenheit der gesamten Führung zum Ausdruck kam. Das „Café Bistro Ubache“ lockte mit der Vöhrenbacher Formation „The Rolling Bones“ eine etwas andere Fangemeinde an. Die Vöhrenbacher Band mit Christian Ongyert und Armin Kaltenbach haben viele ältere deutschsprachige Titel in ihrem Repertoire, Titel, die zwar bekannt sind, aber nicht mehr so oft gespielt werden.

In Furtwangen konnten sie sich fest auf ihre eingeschworenen einheimischen Fans aus der Nachbarstadt verlassen, die sie zu ihrem Auftritt begleitet haben. Ihre Furtwanger Fangemeinde ist zwar noch recht klein, aber dieses Konzert hat ihnen mit ihrer natürlichen Art sicherlich neue Fans beschert. Die „Bones“ und das „Ubache“ hätten jedenfalls ein paar Besucher mehr verdient gehabt.

Mai-Konzerte
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