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Furtwangen Bald barrierefrei ins neue Domizil

23.05.2011
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Schönenbach – Einen barrierefreien Zugang zum neuen Vereinsheim wollen die Sportfreunde Schönenbach realisieren und hoffen deshalb auf eine finanzielle Unterstützung durch diesen Vereinswettbewerb. Vor wenigen Tagen hat der Verein beim Sportplatz in Furtwangen-Schönenbach sein neues Vereinsheim eingeweiht.

In diesem Jahr soll nun der barrierefreie Zugang zum Obergeschoss des Gebäudes realisiert werden.

Als ein „gelungenes Schmuckstück“ bezeichneten Vertreter des südbadischen Fußballverbandes, unter anderem Präsident Alfred Hirt, das Vereinsheim in Schönenbach. Mit diesem Heim haben sich die Sportfreunde einen langjährigen Wunsch erfüllt. Der Finanzbedarf des gesamten Projekts inklusive umfangreicher Eigenleistungen liegt bei etwa 400 000 Euro. Endlich gibt es direkt am Sportplatz Umkleideräume und Duschen für die Spieler, die bisher nach den Spielen in die etwa zwei Kilometer entfernte Sporthalle fahren mussten.

Im Obergeschoss des Sporthauses haben die Sportfreunde nun einen Veranstaltungssaal mit eingerichtet. Hier wird unter anderem während der Fußballspiele, natürlich mit Blick auf das Spielfeld, bewirtet. Genauso steht der Raum für verschiedene andere Veranstaltungen, und dies nicht nur für die Sportfreunde, zur Verfügung.

Doch der eigentliche Zugang über die Treppe im Gebäude ist natürlich mit einem Kinderwagen oder Rollstuhl nicht möglich. So soll es am Hang entlang einen Zugang geben, mit dem man auf gepflastertem Weg direkt den Veranstaltungssaal erreicht. Hierzu sind Erdarbeiten, eine Stützmauer und die Befestigung und Pflasterung des Zugangsweges notwendig.

Gerade der Ausbau des barrierefreien Zugangs soll den Wert für alle Besucher- und Nutzergruppen zusätzlich erhöhen. Das ganze Projekt Sporthaus war im Hinblick auf die umfangreiche Jugendarbeit eine unumgängliche Maßnahme, auch um den Fortbestand des Vereins zu sichern. Um die Jugendlichen auch später in den Verein zu integrieren und den Fortbestand des Vereins zu sichern, wurde ein eigenes Vereinsdomizil als Voraussetzung angesehen.

Wesentlich für die dauerhafte Fortführung des Projekts ist dabei das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Vereinsmitglieder. Die Realisierung des barrierefreien Zugangs ist dabei ein wichtiger Teil dieser Baumaßnahme. Das erfuhr beispielhaft bei der Einweihung Mustafa Cakir, ein begeisterter Fußballfan aus dem Nachbartort Vöhrenbach. Schon eine Grillwurst zu besorgen war eine größere Affäre. Denn für den Rollstuhlfahrer war das Obergeschoss mit dem bewirteten Vereinsraum schlicht nicht erreichbar. Das Befahren der behelfsmäßig angelegten Rampe, so wurde ihm gesagt, sei für ihn viel zu gefährlich.

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