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Friedenweiler Klinik Friedenweiler wird um 43 neue Betten erweitert

05.01.2012
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Zum Erfolgsmodell scheint sich die Privatklinik Friedenweiler zu entwickeln, die im Herbst vergangenen Jahres eröffnet wurde und demnächst um 43 neue Betten erweitert werden soll: Nach 111 Tagen könnten sich die drei Fachärzte für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie eigentlich zufrieden zurücklehnen, ist die Resonanz auf die Einrichtung nach dieser ersten Zeit doch positiv. Sowohl das Klinik-, als auch Therapiekonzept gehe voll auf, die Patienten seien begeistert, das Personal zufrieden und auch die Handwerkerschaft und Fachkräfte aus der Region glücklich, hier in der Privatklinik Arbeit gefunden zu haben.Für die drei Fachärzte Kai Kreß, Julian Strauß und Karsten Böhm ist dennoch kein ausruhen angesagt.

Zum Erfolgsmodell scheint sich die Privatklinik Friedenweiler zu entwickeln, die im Herbst vergangenen Jahres eröffnet wurde und demnächst um 43 neue Betten erweitert werden soll: Nach 111 Tagen könnten sich die drei Fachärzte für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie eigentlich zufrieden zurücklehnen, ist die Resonanz auf die Einrichtung nach dieser ersten Zeit doch positiv. Sowohl das Klinik-, als auch Therapiekonzept gehe voll auf, die Patienten seien begeistert, das Personal zufrieden und auch die Handwerkerschaft und Fachkräfte aus der Region glücklich, hier in der Privatklinik Arbeit gefunden zu haben.

Für die drei Fachärzte Kai Kreß, Julian Strauß und Karsten Böhm ist dennoch kein ausruhen angesagt. Zwei Jahre möchte man sich Zeit geben, um die Qualität und Kontinuität der Klinik, die bereits jetzt schon in ganz Deutschland bekannt sei, auf einem hohen Standart einzupendeln. Patienten nicht nur aus dem Hochschwarzwald und Süddeutschland fühlen sich in der Privatklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik wohl, Zuspruch bekommen die Ärzte auch von Patienten aus ganz Deutschland.

70 Betten stehen derzeit für die Patienten bereit, in ein paar Tagen wird die Bettenkapazität um 43 erweitert. Der Gebäudetrakt „Tannheim“ – er stammt aus dem Jahr 1920 – wurde ganz dem alten Stil angepasst, ohne dabei den Komfort von heute vermissen zu lassen. Eine gelungene Kombination, die auch im gesamten Komplex für eine wohltuende Atmosphäre sorgt. Das „Tannheim“ wurde kernsaniert und erfährt derzeit die letzten Arbeiten. Auch hier wurde einheimischen Handwerkern der Vorzug gegeben, ebenso dem 34-köpfigen Personal. Gesucht werden noch Pflegekräfte und Psychologen, ebenso weitere Unterstützung im Hauswirtschaftsbereich. Der neue Trakt verfügt auch über fünf so genannte „Krisenzimmer“, in denen eine intensive Betreuung angeboten wird. Mit dieser Erweiterung wurde auch eine weitere Fachärztin, Christa Walz aus Deißlingen-Rottweil, eingestellt.

„Ein Traum ist für uns wahr geworden“, lautet das Fazit des leitenden Ärztetrios. Großen Wert legen diese auf die Patientenzufriedenheit, die jetzt schon zum größten Teil auf Empfehlung kommen. Um dies zu gewährleisten, bedarf es nicht nur einer personenbezogenen intensiven Patientenbetreuung, auch die Freundlichkeit der Mitarbeiter sei eine wichtige Voraussetzung. Hier bekommen die Hochschwarzwälder ein Lob: „Die Freundlichkeit hier ist einfach Klasse, anders wie in Großstädten“, so die Ärzte. Positive Unterstützung bekämen sie auch durch den Gemeinderat und Bürgermeister Clemens Hensler.

Landschaft als Pluspunkt Ein großes Plus für die Patienten sei auch die Landschaft, die man sich zu Eigen mache. Etwa der Naturerlebnispfad. Sehr beliebt sei das Bogenschießen, welches während des Winters in den Innenräumen, sonst auf der Therapiewiese durchgeführt werde. Die Körperbeherrschung und das innere Loslassen seien hier ein wichtiger Aspekt. Durch dieses ausgeklügelte Klinik- und Therapiekonzept könnte 80 bis 90 Prozent der Patienten geholfen werden, sie würden neue Lebensqualität und neue Perspektiven erlernen. Die Altersstruktur liegt zwischen 18 und 75 Jahren, 50 Prozent der Patienten leiden unter Depressionen und Burnout, 20 Prozent unter Traumafolgen, ebenso viele unter Angststörungen, Panikattacken und Zwangserkrankungen.

Das Team ist ein wichtiger Faktor, sowohl das Ärzteteam, das sich mit fachspezifischen Arbeiten – wie einer speziellen Traumatherapie – ergänzen kann, aber auch die Patienten als Team. Da die meisten mit mehreren Problemen zu kämpfen haben, können sie sich in der Gruppe fallen lassen und voneinander lernen. Schon jetzt hätten sich unter den Patienten Freundschaften entwickelt, freuen sich die drei Freiburger Ärzte.

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