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Feldberg Wintersport im Einklang mit der Natur

12.01.2012
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Voll des Lobes für die Wintersportler ist der Feldberger Revierförster Hansjörg Frey, der nach dem Feiertagsansturm der Wintersportler auf dem Höchsten eine positive Bilanz zog. „Die weitaus größte Zahl der Schneeschuhläufer und Tourenskifahrer hat sich korrekt verhalten und die am Feldberg gesperrten Gebiete zum Schutz von Auerhuhn und Rehen nicht betreten“, freut sich der Feldberger Revierförster Hansjörg Frey.

Voll des Lobes für die Wintersportler ist der Feldberger Revierförster Hansjörg Frey, der nach dem Feiertagsansturm der Wintersportler auf dem Höchsten eine positive Bilanz zog. „Die weitaus größte Zahl der Schneeschuhläufer und Tourenskifahrer hat sich korrekt verhalten und die am Feldberg gesperrten Gebiete zum Schutz von Auerhuhn und Rehen nicht betreten“, freut sich der Feldberger Revierförster Hansjörg Frey. Dazu haben auch zum einen das gewachsene Naturverständnis und zum anderen auch die verbesserte Markierung im Gelände beigetragen, ist sich Frey sicher.

Mit einem Aktionstag am Samstag, 21. Januar, unter dem Motto „Abenteuer Winterwald“, wollen der Forst und das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald für noch bessere Aufklärung der Wintersportler sorgen. Bedeutend für die Förster sind vor allem die Erholungsformen, die nicht an die Lifte und Loipen gebunden sind. Das sind im Besonderen die Schneeschuhläufer und die Tourenskifahrer. Sportarten, die bei unbesonnenem Verhalten die Wildtiere in ihren Ruhegebieten aufscheuchen können. „Wenn beispielsweise Auerhühner oder Rehe, die im Winter in einem sogenannten Sparmodus leben, aufgescheucht werden, verzehnfacht sich der Energiebedarf dieser Tiere“, verdeutlicht Frey. Durch die Schneelage und das jahreszeitlich bedingte geringe Nahrungsangebot, wird das kaum ausgeglichen, wodurch Hunger, Schwächung und bei häufigen Störungen auch der Tod der Wildtiere verursacht wird. Um das zu verhindern, müssen die Anbieter von Schneeschuh- und Skitouren seit vergangenem Jahr ihre Tourenangebote von der oberen Forstbehörde genehmigen lassen, was automatisch eine enge Zusammenarbeit mit der Forstbehörde und dem Naturschutz gewährleistet.

„Somit ist auch eine bessere Information möglich“, betont Frey.

Damit die Wintersportler sich auch weiterhin so lobenswert verhalten, weist Frey auf verschiedene einfach einzuhaltende Grundregeln: „Unproblematisch können Schneeschuhwanderer und Tourenskifahrer sich auf den offenen Freiflächen bewegen. Im Wald sollte man sich allerdings an die markierten Wege halten und nicht quer durch den Wald laufen“. Besonders am Herzen liegt dem Feldberger Förster das vom Aussterben bedrohte Auerwild. „Die Auerwildpopulation ist gerade am Feldberg, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Naturschutzgebietes, sehr wichtig“, untermauert er. Dabei verweist er darauf, dass der Vogel einen lichten Wald benötigt, der in den letzten Jahren mit hohem Pflegeaufwand auf zahlreichen Flächen hergestellt wurde und in dem die Vögel Nahrung, aber auch Schutz im Winter finden. „Diese offenen Wälder sind aber auch zugänglich für die Wintersportler und sorgen für Konfliktpotential, weil die Freiflächen für die Wintersportler attraktiver sind“, erklärt Frey die Situation. Aufmerksam macht er deshalb die Unbelehrbaren, Individualisten aber auch Tourenanbieter ohne Genehmigung, die ihre Erholung in den sensiblen Bereichen durchführen und die Wildtiere stören, darauf, dass sie mit einem Bußgeld rechnen müssen. „Wir glauben, dass mit der Verhängung eines Bußgeldes, langfristig die Schutzzonen von allen respektiert werden“, untermauert Frey weiter.

Am Aktionstag werden fünf Schneeschuhtouren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade rund um den Raimartihof am Feldberg angeboten.

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