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Donaueschingen So wird's überall warm

05.01.2009
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Donaueschingen – Wer kennt das nicht: Die Heizkörper sind oben heiß und unten eiskalt, das eine Zimmer gleicht einer Sauna, das anderer eher einem Kühlschrank, obwohl die Thermostate doch gleich eingestellt sind. Eindeutig: Hier fehlt der hydraulische Abgleich, so der städtische Umweltberater Gerhard Bronner. Durch ihn könne die gesamte Heizungsanlage optimiert werden, das spart Energie und somit auch Geld. Ziel des hydraulischen Abgleichs ist es, die Durchströmung der Heizkörper an die zu beheizenden Räume und an die Entfernung von der Heizung anzupassen.

Obwohl seit vielen Jahren im Neubau ein hydraulischer Abgleich vorgeschrieben ist, wird er meistens nicht gemacht. Und auch im Altbau wird er nachträglich nur selten in Auftrag gegeben. Damit verschenken Hausbesitzer bares Geld. Die für den Abgleich benötigten Werte werden am Besten von Fachleuten berechnet. Sind die Zahlen dann bekannt, werden die Heizkörper und die Heizungsanlage neu eingestellt, so dass sie effizienter funktionieren. Dank des hydraulischen Abgleichs ergeben sich gleichmäßigere Aufheizzeiten.

Die Voraussetzungen für einen solchen hydraulischen Abgleichs sind eine gespülte, von Verunreinigten befreite Anlage, korrekt gefüllt und gut entlüftet. Bei Altanlagen werden die Ist- und Soll- Durchflusswerte benötigt, welche man durch Berechnungen ermitteln kann. Bei Neuanlagen sind Rohrnetzberechnungen Grundlage für die richtige Einstellung der verschiedenen Regler und Ventile. Der hydraulische Abgleich wird von der Stadt Hüfingen mit 80 Euro für ein Einfamilienhaus gefördert.

Informationen im Internet:

www.hydraulischer-abgleich.de

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