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Start der Sanierungskampagne des Umweltbüros ist gelungen.

Donaueschingen – Im November ging ein Rundschreiben an 4500 Altbaubesitzer, im Dezember folgten Auftaktaktionen in den drei Städten, im Januar ein Messestand auf der „Haus, Bau, Energie“: Die Kampagne „Mein Haus hat Zukunft“ ist mittlerweile bekannt im Städtedreieck und Gerhard Bronner vom Umweltbüro Donaueschingen zieht nach den ersten drei Monaten eine positive Zwischenbilanz. Mit nun mehr als 50 angemeldeten Bauherren ist die Zielmarke für Januar erreicht. Dazu kommen 50 Netzwerkpartner, gut die Hälfte davon Handwerksbetriebe aus der Region.

„Bis April wollen wir weitere 50 Bauherren und nochmals etwa 20 Handwerker, dazu noch etwa zehn Hersteller oder Händler finden“, meint Bronner Dazu sollen mehrere Aktionen und Angebote beitragen.

Steigende Energiepreise

Am 14. Februar startet der fünfteilige Bauherrenkurs in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Baar in den Donauhallen. Bauherren wird darin ab 20 Uhr ein Überblick geboten, welche energetischen Maßnahmen sinnvoll sind und welche Einsparpotenziale sie in sich bergen. Die steigenden Energiepreise – man merkt es beim Tanken und natürlich beim Kauf von Heizöl wie auch beim Gas – zeigen, wie wichtig es ist, so früh wie möglich mit Sanierungsmaßahmen zu beginnen. Wartet man noch fünf Jahre ab, können nicht nur staatliche Förderungen wegfallen.
Wahrscheinlich wird auch das momentan sehr niedrige Zinsniveau deutlich höher sein.

Rechnet man alle Faktoren zusammen, zahlt man dann leicht 15 000 Euro mehr als wenn man noch in diesem Jahr mit Sparmaßnahmen beginnen würde.

Das nächste Netzwerktreffen findet am 24. Februar ab 16 Uhr bei der Sparkasse Schwarzwald-Baar statt. Handwerker, Händler oder Hersteller aus der Region, die sich näher über die Kampagne informieren wollen, sind dazu herzlich eingeladen. Anmeldung: Telefon 0771/929 1505 wird bis zum 21. Februar.

Zusatzbonus

In einigen Teilorten haben Gerhard Bronner und Klaus Faden vom Energiebüro 21 die Kampagne bereits vorgestellt, andere werden noch folgen. Ein Wettbewerb unter Städten und Dörfern soll die Mitmach-Motivation weiter erhöhen. An der Spitze der Meldungen stehen derzeit die Kernstädte Bräunlingen und Donaueschingen, gefolgt von Hubertshofen, jeweils bezogen auf die Anzahl der angemeldeten Gebäude im Verhältnis zum jeweiligen Altbaubestand.

Inzwischen steht auch das Ba(a)r-Bonus-Förderprogramm. Für Bauherren im Städtedreieck gibt es neben den Fördermitteln des Bundes einen Zusatzbonus von bis zu drei Prozent, wenn sie mit den teilnehmenden Handwerkern, Planern oder Energieberatern ihre energetischen Maßnahmen umsetzen. Ein Energiebericht ist dabei – auch für Bundesfördermittel - immer Voraussetzung.

Mehr Infos zur Aktion im Internet unter www.altbau-staedtedreieck.de

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